Marktentwicklung: Mineralöle und Brennstoffe (CN 27) — 2015–2025
Einleitung
Der Zolltarifbereich 27 (Mineralische Brennstoffe, Mineralöle und Erzeugnisse ihrer Destillation; bituminöse Stoffe; Mineralwachse) umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der fossilen Energieträger — von Rohöl und Erdgas über Steinkohle bis hin zu raffinierten Produkten, Koks und Bitumen. Er vereint 16 vierstellige Unterpositionen, die zusammen den mit Abstand größten Posten im EU-Außenhandel darstellen.
Der Untersuchungszeitraum 2015–2025 ist von drei epochalen Entwicklungen geprägt: der anhaltenden Transformation der europäischen Energieversorgung, der COVID-19-Pandemie mit ihrem Nachfrageeinbruch (2020) und dem durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelösten Energiepreisschock (2022). Die vorliegende Analyse zeigt, dass der EU-Energiehandel in diesem Jahrzehnt nicht nur quantitativ, sondern vor allem strukturell einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen hat — weg von russischen Lieferungen hin zu einer breiter diversifizierten, aber zugleich teureren und volatileren Importbasis.
1. Preisgetriebene Wertschwankungen bei rückläufigen Handelsmengen
1.1 Die widersprüchliche Dynamik von Werten und Volumen
Das auffälligste Merkmal des EU-Energiehandels im Zeitraum 2015–2025 ist die Entkopplung von Handelswerten und -mengen. Während die Importwerte um 31,9 % stiegen (von 314,4 Mrd. EUR auf 414,8 Mrd. EUR), sanken die Importmengen gleichzeitig um 16,9 % (von 1.013,3 Mio. t auf 842,0 Mio. t). Bei den Exporten zeigte sich ein ähnliches Muster: Der Wert wuchs um 32,3 % (von 88,2 Mrd. EUR auf 116,7 Mrd. EUR), doch die Mengen gingen um 5,8 % zurück (Handelsübersicht).
| Kennzahl | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Importwert (EUR) | 314,4 Mrd. | 414,8 Mrd. | +31,9 % |
| Importmenge (t) | 1.013,3 Mio. | 842,0 Mio. | −16,9 % |
| Importpreis (EUR/t) | 306,56 | 468,40 | +52,8 % |
| Exportwert (EUR) | 88,2 Mrd. | 116,7 Mrd. | +32,3 % |
| Exportmenge (t) | 195,5 Mio. | 184,2 Mio. | −5,8 % |
| Exportpreis (EUR/t) | 430,70 | 581,11 | +34,9 % |
| Handelsbilanz (EUR) | −226,2 Mrd. | −298,1 Mrd. | −31,8 % |
Quelle: Handelsübersicht
Die Handelsbilanz blieb über den gesamten Zeitraum tief im Defizit: von −226,2 Mrd. EUR im Jahr 2015 bis hin zu einem historischen Tiefpunkt von −650,4 Mrd. EUR im Krisenjahr 2022. Selbst im Vergleichsjahr 2025 lag das Defizit bei −298,1 Mrd. EUR und damit deutlich über dem Niveau von 2015. Die EU ist und bleibt im Bereich fossiler Energieträger ein Nettoimporteur erster Güte.
1.2 Der Energiepreisschock 2022: Preisexplosionen über alle Segmente
Das Jahr 2022 markiert den dramatischsten Preisprung im gesamten Beobachtungszeitraum. Die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöste Energiekrise trieb die Importpreise aller wesentlichen Segmente auf Rekordhöhen. Besonders betroffen war Erdgas, dessen durchschnittlicher Importpreis von 450,95 EUR/t (2021) auf 1.238,89 EUR/t (2022) explodierte — eine Steigerung von 175 % in einem einzigen Jahr (Produktsegmentvergleich).
| Segment (CN) | 2015 (EUR/t) | 2021 (EUR/t) | 2022 (EUR/t) | 2025 (EUR/t) |
|---|---|---|---|---|
| 2709 — Rohöl | 348,73 | 436,97 | 694,58 | 476,32 |
| 2711 — Erdgas | 322,97 | 450,95 | 1.238,89 | 527,98 |
| 2710 — Raffinierte Produkte | 424,64 | 514,32 | 938,57 | 638,68 |
| 2701 — Steinkohle | 71,21 | 119,76 | 297,02 | 142,28 |
| 2707 — Steinkohlenteeröle | 391,04 | 398,08 | 658,07 | 525,80 |
| 2704 — Koks | 139,08 | 307,81 | 460,88 | 208,80 |
Quelle: Produktsegmentvergleich
Nach dem Preishöhepunkt 2022 normalisierten sich die Preise bis 2025 teilweise wieder, blieben jedoch durchweg deutlich über dem Niveau von 2015. Der Erdgaspreis lag 2025 mit 527,98 EUR/t immer noch um 63,5 % über dem Ausgangswert. Für Algerien als Importpartner wurde ein extremes Preisschock-Ereignis im Jahr 2022 mit einer Anormalität von 6,7 und einem Preissprung von 145,4 % detektiert (Schockanalyse).
1.3 Strukturwandel im Produktemix: Kohle im Niedergang, Gas auf dem Vormarsch
Unter der aggregierten Oberfläche verbergen sich sehr unterschiedliche Segmentdynamiken. Der strukturell bedeutsamste Trend ist der Rückgang der Steinkohleimporte (CN 2701), die von 156,9 Mio. t (2015) auf 58,8 Mio. t (2025) fielen — ein Rückgang von 62,5 %. Dies spiegelt den beschleunigten Kohleausstieg in der europäischen Stromerzeugung wider.
Demgegenüber blieben die Erdgasmengen (CN 2711) erstaunlich stabil und stiegen sogar leicht von 119,0 Mio. t auf 143,9 Mio. t (+21,0 %). Erdgas hat die Rolle der Kohle als „Übergangsbrennstoff" übernommen. Rohöl (CN 2709) blieb mit 435,5 Mio. t (2025) das mengendominierende Importsegment, verzeichnete aber einen Rückgang von 13,4 % gegenüber 2015 — ein Indiz für die beginnende Verkehrswende und Effizienzgewinne.
| Segment (CN) | 2015 (Mio. t) | 2025 (Mio. t) | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 2709 — Rohöl | 503,0 | 435,5 | −13,4 % |
| 2711 — Erdgas | 119,0 | 143,9 | +21,0 % |
| 2710 — Raffinierte Produkte | 131,5 | 91,2 | −30,6 % |
| 2701 — Steinkohle | 156,9 | 58,8 | −62,5 % |
| 2707 — Steinkohlenteeröle | 5,2 | 9,9 | +89,4 % |
| 2713 — Petrolkoks/Bitumen | 8,0 | 5,3 | −33,6 % |
| 2704 — Koks | 1,4 | 1,7 | +26,3 % |
Quelle: Produktsegmentvergleich
Auf der Exportseite dominieren raffinierte Produkte (CN 2710) mit einem Exportvolumen von 118,4 Mio. t und einem Wert von 77,3 Mrd. EUR im Jahr 2025 — was die EU als wichtigen Raffineriestandort ausweist. Daneben stiegen die Exporte von Steinkohlenteerölen (CN 2707) von 4,5 Mio. t auf 23,1 Mio. t markant an (+409 %).
2. Diversifizierung als Reaktion auf geopolitische Schocks
2.1 Der Zusammenbruch der russischen Energielieferungen
Die geopolitisch folgenreichste Entwicklung des gesamten Zeitraums ist der drastische Rückgang der Energieimporte aus Russland. Russland war 2015 mit 87,8 Mrd. EUR mit Abstand der wichtigste Energielieferant der EU. Nach einem Höchststand von 147,2 Mrd. EUR (2022, als die EU noch versuchte, Vorräte aufzubauen) brachen die Importe auf nur noch 17,4 Mrd. EUR im Jahr 2025 ein — ein Rückgang von 80,1 % gegenüber 2015 (Partnerländeranalyse).
| Lieferant | 2015 (Mrd. EUR) | 2022 (Mrd. EUR) | 2025 (Mrd. EUR) | Δ 2015→2025 |
|---|---|---|---|---|
| Russland | 87,8 | 147,2 | 17,4 | −80,1 % |
| USA | 10,4 | 103,4 | 70,9 | +583,8 % |
| Norwegen | 22,6 | 68,2 | 45,0 | +99,6 % |
| Algerien | 17,4 | 38,6 | 24,7 | +41,4 % |
| Kasachstan | 14,2 | 32,6 | 28,2 | +98,1 % |
| Vereinigtes Königreich | 21,0 | 59,9 | 22,0 | +4,9 % |
Quelle: Partnerländeranalyse
Russlands Anteil an den EU-Energieimporten sank damit von einem dominanten Lieferanten zu einem marginalen Akteur. Dies geschah nicht freiwillig, sondern war das Ergebnis von EU-Sanktionen und russischen Lieferstopps als Reaktion auf den Ukraine-Krieg.
2.2 Die USA als neuer Energiemegalieferant
Der spektakulärste Gegenpol zum russischen Rückgang ist der Aufstieg der USA zum zweitgrößten Energielieferanten der EU. Die US-Importe stiegen von 10,4 Mrd. EUR (2015) auf 70,9 Mrd. EUR (2025) — eine Steigerung von 583,8 %. Der Höchstwert wurde 2022 mit 103,4 Mrd. EUR erreicht. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf den Export von US-Flüssigerdgas (LNG) und raffinierten Produkten zurückzuführen, das die EU als Ersatz für russisches Pipelinegas in großem Umfang importiert hat.
Gleichzeitig stiegen Norwegen (+99,6 %), Algerien (+41,4 %) und Kasachstan (+98,1 %) als Lieferanten deutlich an. Norwegen, das bereits 2015 mit 22,6 Mrd. EUR ein bedeutender Partner war, vergrößerte seinen Anteil auf 45,0 Mrd. EUR. Kasachstan profitierte insbesondere von der steigenden Bedeutung kaspischer Rohöl- und Gaslieferungen als Alternative zu russischen Quellen.
2.3 Sinkende Konzentration als Zeichen erfolgreicher Diversifizierung
Der Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) der Importkonzentration sank von 1.307 (2015) auf 794 (2025) — ein Rückgang von 39,2 %. Der HHI misst die Marktkonzentration; Werte über 2.500 gelten als hochkonzentriert, unter 1.500 als moderat. Die drastische Senkung um fast 40 % zeigt, dass die EU ihre Importe erheblich diversifiziert hat (Konzentrationsanalyse).
| Kennzahl | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| HHI Importe (Wert) | 1.307 | 794 | −39,2 % |
| HHI Exporte (Wert) | 576 | 619 | +7,6 % |
| HHI Importe (Volumen) | 1.300 | 802 | −38,3 % |
Quelle: Konzentrationsanalyse
Die Exportkonzentration blieb hingegen mit einem HHI von 619 weitgehend stabil (+7,6 %), was die relativ gleichmäßige Verteilung der EU-Raffinerieexporte auf verschiedene Zielmärkte widerspiegelt. Zu den wichtigsten Exportmärkten zählen Bestände und Vorräte im Rahmen des Unionsverkehrs (v. a. Bunker- und Schiffsversorgung) mit 17,2 Mrd. EUR, das Vereinigte Königreich (14,5 Mrd. EUR) und die USA (9,0 Mrd. EUR) (Partnerländeranalyse Exporte).
2.4 Volatilitätsprofile: Russland und die USA als instabilste Partner
Die Volatilitätsanalyse zeigt, dass Russland mit einem Variationskoeffizienten (CV) von 0,53 den volatilsten Importstrom aufwies, gefolgt von den USA (CV 0,46) und Libyen (CV 0,33). Auf der Exportseite war Singapur (CV 0,69) der instabilste Partner, gefolgt von der Ukraine (CV 0,40) und der Türkei (CV 0,29) (Volatilitätsanalyse).
Die hohe Volatilität der russischen Importe spiegelt den abrupten Lieferabbruch wider, während die US-Volatilität den schnellen Hochlauf der LNG- und Raffinerieexporte widerspiegelt, der in den Krisenjahren 2021/2022 besonders starken Schwankungen unterlag.
3. Wachsende Verflechtung und Verwundbarkeit der EU im globalen Energiemarkt
3.1 Vertiefte Importabhängigkeit und steigende Handelsintensität
Die Kennzahlen zur Autonomie und Verwundbarkeit zeigen eine klare Tendenz: Die EU ist im Bereich fossiler Energieträger stärker als je zuvor in den globalen Markt eingebunden — und damit auch verwundbarer.
Die Nettoimportabhängigkeit verschlechterte sich von −1,3 % (2015) auf −81,2 % (2025), mit einem Tiefpunkt von −93,8 %. Die Handelsintensität stieg von 31,4 % auf 83,0 % (+164,2 %), und die Exportneigung erhöhte sich von 19,1 % auf 77,4 % (+304,4 %).
| Indikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Nettoimportabhängigkeit (%) | −1,3 | −81,2 | −6.175,5 %* |
| Handelsintensität (%) | 31,4 | 83,0 | +164,2 % |
| Exportneigung (%) | 19,1 | 77,4 | +304,4 % |
*Prozentuale Veränderung eines prozentualen Indikators; die Aussage ist die starke Zunahme der negativen Ausprägung.
Quelle: Verwundbarkeitsanalyse
Die Exportneigung als am stärksten salienter Indikator (Salienz-Score 331,8 gegenüber 197,2 für die Handelsintensität) zeigt, dass die EU zwar ihre Exporte im Raffineriebereich deutlich ausgeweitet hat, dies aber die strukturelle Abhängigkeit von Rohstoffimporten nicht kompensieren kann.
3.2 Steigende Eigenproduktion als Teil der Antwort
Als Reaktion auf die Energiekrise und die Versorgungsunsicherheit hat die EU ihre eigene Produktion von CN-27-Produkten erheblich ausgeweitet. Die Produktionsmenge stieg von 63,3 Mrd. kg auf 121,4 Mrd. kg (+92,0 %), der Produktionswert sogar von 2,5 Mrd. EUR auf 15,5 Mrd. EUR (+524,6 %).
| Indikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Produktionsmenge (Mrd. kg) | 63,3 | 121,4 | +92,0 % |
| Produktionswert (Mrd. EUR) | 2,5 | 15,5 | +524,6 % |
Quelle: Produktionsvolumen
Die Diskrepanz zwischen dem Produktionsmengenwachstum (+92 %) und dem Produktionswertwachstum (+525 %) spiegelt die Preissteigerungen wider. Trotz dieser beachtlichen Produktionsausweitung bleibt die EU bei weitem nicht autark: Bei einem Importvolumen von 842 Mio. t und einer Eigenproduktion von 121,4 Mrd. kg (≈ 121,4 Mio. t) ergibt sich ein Deckungsgrad der inländischen Produktion von nur etwa 12,6 % der Importmenge.
3.3 Die Niederlande als Drehscheibe: Rollen der EU-Mitgliedstaaten
Innerhalb der EU ist die Verteilung von Im- und Exporten höchst ungleich. Die Niederlande sind mit 83,6 Mrd. EUR (2025) der mit Abstand größte Importeur und mit 24,2 Mrd. EUR gleichzeitig der größte Exporteur — ein Spiegelbild der zentralen Rolle des Hafens Rotterdam als europäische Energie-Drehscheibe (EU-Mitgliedstaaten).
| EU-Mitgliedstaat | Importe 2025 (Mrd. EUR) | Exporte 2025 (Mrd. EUR) |
|---|---|---|
| Niederlande | 83,6 | 24,2 |
| Deutschland | 54,5 | 8,9 |
| Italien | 54,4 | 11,2 |
| Frankreich | 50,5 | 9,1 |
| Spanien | 46,0 | 10,9 |
| Belgien | 21,9 | 13,1 |
| Griechenland | 15,0 | 8,7 |
Quelle: EU-Mitgliedstaaten
Die Spezialisierungsanalyse zeigt, dass Griechenland (RCA 3,00), Litauen (2,71) und Finnland (2,60) die stärkste komparative Spezialisierung im Energiehandel aufweisen, während Luxemburg (RCA 0,03), Zypern (0,04) und Irland (0,07) am wenigsten spezialisiert sind (Spezialisierungsanalyse). Belgien nimmt eine besondere Stellung ein: Mit einem RCA von 2,07 und einem Anteil von 17,5 % an der EU-Energieproduktion ist es nach den Niederlanden der zweitwichtigste Raffineriestandort der EU.
Schluss
Der EU-Energiehandel im Bereich CN 27 hat sich zwischen 2015 und 2025 in mehrfacher Hinsicht grundlegend gewandelt. Drei zentrale Ergebnisse verdichten sich:
Erstens ist der Handel zunehmend preis- statt mengengetrieben. Die Handelswerte stiegen trotz rückläufiger Volumen, was die EU in Zeiten von Preisschocks — wie dem historischen Energiepreisspike 2022 — besonders exponiert macht. Die Importpreise für Erdgas vervierfachten sich in der Spitze, der Handelsbilanzverlust erreichte 2022 einen Rekord von −650 Mrd. EUR.
Zweitens hat die EU ihre Lieferketten als Reaktion auf den Wegfall russischer Lieferungen erfolgreich diversifiziert. Russlands Anteil brach um 80 % ein, die USA, Norwegen und Kasachstan füllten die Lücke teilweise. Der Import-HHI sank um 39,2 %, was eine substantielle Risikostreuung belegt. Diese Diversifizierung kam jedoch nicht ohne Kosten: Die USA-Lieferungen sind teurer als die einstigen russischen, und die neuen Handelsrouten sind geopolitisch ebenfalls nicht risikofrei.
Drittens ist die EU trotz wachsender Eigenproduktion (+92 %) und ausgeweiteter Raffinerieexporte in ihrer Nettoimportabhängigkeit weiter abgesunken. Die Handelsintensität stieg auf 83 %, die Exportneigung auf 77,4 %. Die EU bleibt ein struktureller Nettoimporteur fossiler Energieträger mit einem anhaltenden Handelsbilanzdefizit von fast 300 Mrd. EUR — und damit verwundbar gegenüber künftigen Preisschocks, Lieferunterbrechungen und geopolitischen Verschiebungen.