Marktentwicklung: Warmbreitflachstahl unter 600 mm (CN 7211) — 2015–2025
Einleitung
Der vorliegende Bericht analysiert die Marktentwicklung der EU im Handel mit Flacherzeugnissen aus Eisen oder nichtlegiertem Stahl unter 600 mm Breite (KN-Code 7211) im Zeitraum 2015 bis 2025. Diese Warengruppe umfasst sechs Unterpositionen — darunter warmgewalzter Breitflachstahl, Schmalbandstahl in verschiedenen Dicken sowie kaltgewalzte Bänder unterschiedlicher Kohlenstoffgehalte — und stellt ein zentrales Zwischenprodukt für die europäische Industrie dar.
Im Untersuchungszeitraum vollzog sich eine tiefgreifende Transformation des Handels, die sich in drei zentralen Dynamiken zusammenfassen lässt: ein drastischer Rückgang der Handelsvolumina bei gleichzeitigem Preisanstieg, eine geopolitisch bedingte Umorientierung der Handelspartner sowie eine gesteigerte Eigenproduktion der EU bei sinkender Handelsoffenheit. Diese Entwicklungen wurden maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie, den Russland-Ukraine-Konflikt, internationale Sanktionsmaßnahmen, den Brexit sowie das EU-Schutzmaßnahmensystem für Stahlimporte beeinflusst.
1. Volumeneinbrüche und Preisanstiege: Eine Dualität im EU-Außenhandel
1.1 Der drastische Rückgang der Handelsvolumina
Der auffälligste Trend im Untersuchungszeitraum ist der massive Rückgang der physischen Handelsvolumina sowohl bei Importen als auch bei Exporten. Die Exportmengen sanken von 425.019 Tonnen (2015) auf 247.907 Tonnen (2025), was einem Rückgang von 41,7 % entspricht. Noch drastischer fiel der Einbruch der Importmengen aus: von 282.192 Tonnen (2015) auf lediglich 62.714 Tonnen (2025) — ein Rückgang um 77,8 %. Damit erreichten sowohl die Import- als auch die Exportmengen im Jahr 2025 ihren absoluten Tiefststand im gesamten Betrachtungszeitraum.
| Kennzahl | 2015 | 2022 (Höchstwert) | 2025 | Veränderung 2015→2025 |
|---|---|---|---|---|
| Exportwert | 393,5 Mio. € | 544,6 Mio. € | 372,3 Mio. € | −5,4 % |
| Exportmenge | 425.019 t | — | 247.907 t | −41,7 % |
| Exportpreis | 926 €/t | ≈ 1.735 €/t | 1.496 €/t | +61,6 % |
| Importwert | 173,2 Mio. € | 188,4 Mio. € | 72,7 Mio. € | −58,0 % |
| Importmenge | 282.192 t | — | 62.714 t | −77,8 % |
| Importpreis | 612 €/t | — | 1.159 €/t | +89,3 % |
| Handelsbilanz | 220,4 Mio. € | 356,3 Mio. € | 299,6 Mio. € | +36,0 % |
1.2 Preisanstiege als kompensierender Faktor
Trotz der volumetrischen Einbrüche blieb der Exportwert mit 372,3 Mio. € (2025) nur 5,4 % unter dem Ausgangsniveau von 393,5 Mio. € (2015). Dies ist auf die massiven Preisanstiege zurückzuführen: Die durchschnittlichen Exportpreise stiegen von 926 €/t auf 1.496 €/t (+61,6 %), die Importpreise sogar von 612 €/t auf 1.159 €/t (+89,3 %). Der absolute Höchststand der Exportpreise wurde 2022 mit rund 1.735 €/t erreicht, jener der Importpreise bei 1.304 €/t.
Das Jahr 2022 markierte den Höhepunkt der globalen Stahlpreisblase, die durch die post-pandemische Nachfrageerholung, Lieferkettenstörungen, die Energiekrise infolge des Russland-Ukraine-Konflikts sowie bestehende EU-Schutzmaßnahmen für Stahlimporte getrieben wurde. Die Preisschock-Analyse identifiziert drei signifikante Schockereignisse:
| Schock-Ereignis | Jahr | Typ | Abnormalität | Preisänderung | Anteil am Handelswert |
|---|---|---|---|---|---|
| Exporte in die USA | 2022 | Preis | 28,5 | +41,0 % | 12,4 % |
| Importe aus der Türkei | 2021 | Preis | 15,7 | +58,1 % | 30,6 % |
| Exporte in die Türkei | 2022 | Preis | 6,5 | +57,6 % | 10,0 % |
Infolgedessen verbesserte sich die Handelsbilanz der EU trotz des Mengenrückgangs von 220,4 Mio. € (2015) auf 299,6 Mio. € (2025), was einem Plus von 36,0 % entspricht. Den absoluten Höchststand erreichte die Handelsbilanz 2022 mit 356,3 Mio. €.
1.3 Differentielle Entwicklungen innerhalb der Warengruppe
Die Entwicklung der einzelnen Produktsegmente verlief innerhalb der Warengruppe CN 7211 sehr heterogen. Die folgenden Tabellen zeigen die Mengenentwicklung auf Import- und Exportseite:
Importentwicklung nach Segment (Mengen in Tonnen):
| Segment | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 721123 — Kaltgewalzt, C < 0,25 % | 118.734 | 31.532 | −73,4 % |
| 721113 — Breitflachstahl, warmgewalzt | 72.315 | 3.230 | −95,5 % |
| 721119 — Warmgewalzt, d < 4,75 mm | 52.199 | 12.642 | −75,8 % |
| 721129 — Kaltgewalzt, C ≥ 0,25 % | 17.986 | 10.648 | −40,8 % |
| 721114 — Warmgewalzt, d ≥ 4,75 mm | 15.768 | 1.116 | −92,9 % |
| 721190 — Weiterbearbeitet | 5.190 | 3.330 | −35,8 % |
Besonders bemerkenswert ist der fast vollständige Rückgang der Breitflachstahl-Importe (KN 721113) um 95,5 % und der warmgewalzten Dickbleche (KN 721114) um 92,9 %. Diese Segmente wurden offenbar weitgehend durch heimische Produktion substituiert. Im Gegensatz dazu blieben die kaltgewalzten Produkte mit höherem Kohlenstoffgehalt (KN 721129) mit einem Rückgang von lediglich 40,8 % relativ stabil — ein Hinweis auf anhaltende Importabhängigkeit bei spezialisierteren Qualitäten.
Exportentwicklung nach Segment (Mengen in Tonnen):
| Segment | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 721119 — Warmgewalzt, d < 4,75 mm | 131.338 | 47.546 | −63,8 % |
| 721123 — Kaltgewalzt, C < 0,25 % | 109.446 | 70.276 | −35,8 % |
| 721129 — Kaltgewalzt, C ≥ 0,25 % | 71.253 | 71.217 | ≈ 0 % |
| 721114 — Warmgewalzt, d ≥ 4,75 mm | 56.900 | 20.939 | −63,2 % |
| 721190 — Weiterbearbeitet | 37.560 | 13.404 | −64,3 % |
| 721113 — Breitflachstahl, warmgewalzt | 18.522 | 24.526 | +32,4 % |
Auf der Exportseite blieben die kaltgewalzten Qualitätsstähle (KN 721129) mengenmäßig nahezu unverändert, was auf stabile Auslandsnachfrage nach diesen spezialisierteren Produkten hindeutet. Der Breitflachstahl (KN 721113) verzeichnete als einziges Segment sogar ein Exportwachstum von 32,4 % — ein Zeichen für die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit der EU in diesem Nischensegment. Demgegenüber fielen die warmgewalzten Flacherzeugnisse (KN 721119, 721114) und die weiterbearbeiteten Produkte (KN 721190) um über 60 %.
2. Geopolitische Brüche und Neuausrichtung der Handelspartner
2.1 Russlands vollständiger Rückzug als Importquelle
Der dramatischste geopolitische Wandel betrifft die Importe aus Russland. Russland war 2015 mit einem Importwert von 62,7 Mio. € der mit Abstand wichtigste Lieferant der EU in dieser Warengruppe. Im Jahr 2025 beliefen sich die Importe auf lediglich 2.870 € — ein Rückgang um nahezu 100 %. Dieser vollständige Einbruch ist unmittelbar auf die Sanktionsmaßnahmen der EU als Reaktion auf den russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 zurückzuführen. Der extrem hohe Volatilitätskoeffizient der Importe aus Russland (CV: 1,29) — der höchste aller Handelspartner — unterstreicht die plötzliche und vollständige Unterbrechung dieser Handelsbeziehung.
2.2 Der Aufstieg der Türkei als neuer Schlüsselakteur
Am deutlichsten profitierte die Türkei von der russischen Lieferlücke. Die EU-Importe aus der Türkei stiegen von 4,9 Mio. € (2015) auf 32,0 Mio. € (2025), was einer Steigerung von 552,1 % entspricht. Damit avancierte die Türkei vom siebtgrößten zum mit Abstand wichtigsten Importpartner der EU. Der Preisschock bei Importen aus der Türkei im Jahr 2021 (Preisänderung: +58,1 %, Anteil am Importwert: 30,6 %) deutet auf eine rasche und massive Nachfrageverschiebung hin, die türkische Lieferanten in eine günstige Verhandlungsposition brachte. Auch im Export blieb die Türkei ein bedeutender Partner: Die EU-Exporte dorthin stiegen von 27,6 Mio. € auf 30,7 Mio. € (+11,1 %).
2.3 Brexit und der asymmetrische Rückgang des UK-Handels
Der Handel mit dem Vereinigten Königreich weist eine bemerkenswerte Asymmetrie auf. Die Importe aus dem UK sanken von 36,4 Mio. € (2015) auf 4,3 Mio. € (2025) — ein Rückgang von 88,3 %. Die Exporte in das UK stiegen hingegen von 37,0 Mio. € auf 46,9 Mio. € (+27,0 %). Diese Gegenläufigkeit lässt sich teilweise durch den Brexit erklären: Die neuen Handelsbarrieren verteuerten die Einfuhr britischer Stahlerzeugnisse in die EU stärker als umgekehrt, da die EU zudem über bestehende Schutzmaßnahmen für Stahlimporte verfügte. Das UK avancierte damit vom drittgrößten Importeur (2015) zum zweitgrößten Exportmarkt der EU (2025).
2.4 Weitere Verschiebungen und veränderte Konzentration
Neben den drei großen Verschiebungen sind weitere bemerkenswerte Entwicklungen bei den Importpartnern zu beobachten:
- Norwegen: Rückgang von 8,8 Mio. € auf 0,5 Mio. € (−94,4 %)
- Schweiz: Rückgang von 33,7 Mio. € auf 8,4 Mio. € (−75,1 %)
- Südkorea: Rückgang von 9,6 Mio. € auf 6,7 Mio. € (−30,4 %)
- Indien: Anstieg von 2,4 Mio. € auf 3,4 Mio. € (+45,5 %)
Auf der Exportseite blieb die Schweiz mit 94,7 Mio. € der mit Abstand wichtigste Abnehmer (−13,5 %), gefolgt vom UK (46,9 Mio. €, +27,0 %), der Türkei (30,7 Mio. €) und Bosnien-Herzegowina (21,4 Mio. €, +35,5 %). Die Exporte in die USA sanken von 46,4 Mio. € auf 28,8 Mio. € (−37,9 %), die nach China von 32,6 Mio. € auf 22,8 Mio. € (−30,0 %).
Die Handelskonzentration (Herfindahl-Hirschman-Index) verschob sich differenziert:
| Kennzahl | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| HHI Importe (Wert) | 2.222 | 2.324 | +4,6 % |
| HHI Exporte (Wert) | 1.188 | 1.084 | −8,8 % |
Die Importseite wurde leicht konzentrierter, was auf die zunehmende Dominanz weniger Lieferanten (insbesondere der Türkei) nach dem Wegfall Russlands zurückzuführen ist. Der HHI der Importe schwankte im Zeitraum zwischen 1.552 und 3.174, was die erheblichen strukturellen Umbrüche widerspiegelt. Die Exportseite zeigte hingegen eine leichte Diversifizierung (HHI-Rückgang von 1.188 auf 1.084).
3. Gestärkte Eigenproduktion und wachsende Autonomie der EU
3.1 Wachsende EU-Produktion trotz globaler Turbulenzen
Während die Handelsvolumina sanken, verzeichnete die EU-Produktion von CN-7211-Produkten ein deutliches Wachstum:
| Kennzahl | 2015 | 2025 | Veränderung | Höchst-/Tiefststand |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsmenge | 4.636.044 t | 5.511.547 t | +18,9 % | max: 9.857.659 t |
| Produktionswert | 2.530 Mio. € | 5.536 Mio. € | +118,8 % | max: 8.682 Mio. € |
Die EU steigerte ihre Produktionsmenge um rund 19 % und den Produktionswert sogar um 119 %. Die Divergenz zwischen mengen- und wertmäßiger Entwicklung spiegelt die generellen Preissteigerungen im Stahlsektor wider. Zugleich verdeutlichen die erheblichen Spannen zwischen Tiefst- und Höchstwerten die ausgeprägte Konjunkturabhängigkeit der Branche: Die Produktion schwankte mengenmäßig um mehr als das Doppelte und wertmäßig um mehr als das Dreifache.
3.2 Sinkende Handelsintensität als Zeichen steigender Autarkie
Die gestiegene Eigenproduktion bei gleichzeitig rückläufigem Handel führte zu einer deutlichen Abnahme der Handelsintensität und der Exportquote:
| Indikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Handelsintensität | 5,78 % | 2,62 % | −54,7 % |
| Exportquote | 3,41 % | 2,09 % | −38,8 % |
| Netto-Importabhängigkeit | −0,90 % | −1,57 % | −74,2 % |
Die Handelsintensität — definiert als Verhältnis von Außenhandelsvolumen zur Produktion — halbierte sich nahezu von 5,78 % auf 2,62 %. Dieser Indikator erreichte seinen Höchststand bei 6,88 % und seinen Tiefststand bei 2,62 % (2025), was den klaren Abwärtstrend bestätigt. Die negative Netto-Importabhängigkeit (von −0,90 % auf −1,57 %) bestätigt, dass die EU in dieser Warengruppe durchgängig Nettlexporteur war und diese Position im Zeitverlauf sogar ausbaute. Die EU ist somit bei CN-7211-Produkten nicht auf Drittlandimporte angewiesen, sondern verfügt über eine gesicherte Eigenversorgungskapazität.
3.3 Spezialisierungsmuster und regionale Produzentenprofile
Die Spezialisierungsanalyse für das Jahr 2025 zeigt, dass die EU-Produktion von CN-7211-Produkten stark konzentriert ist. Die fünf spezialisierungsfähigsten Länder weisen folgendes Profil auf:
| Land | RCA | RSCA | Anteil an EU-Produktion | Anteil am EU-Gesamtexport |
|---|---|---|---|---|
| Slowakei | 2,27 | 0,39 | 4,8 % | 2,1 % |
| Österreich | 2,25 | 0,38 | 7,4 % | 3,3 % |
| Italien | 2,22 | 0,38 | 17,8 % | 8,0 % |
| Deutschland | 1,89 | 0,31 | 40,0 % | 21,2 % |
| Ungarn | 1,45 | 0,18 | 3,9 % | 2,7 % |
Deutschland dominiert mit einem Anteil von 40,0 % an der gesamten EU-Produktion, gefolgt von Italien mit 17,8 %. Zusammen decken diese beiden Länder nahezu 58 % der europäischen Produktion ab. Die höchsten Revealed Comparative Advantage-Werte (RCA) weisen jedoch Slowakei (2,27), Österreich (2,25) und Italien (2,22) auf — kleinere Volkswirtschaften, die sich überproportional auf diese Warengruppe spezialisiert haben. Demgegenüber stehen Länder wie Irland, Malta und Litauen mit praktisch keiner messbaren Produktion, die vollständig auf Importe angewiesen sind.
Die EU-weiten Exporte werden ebenfalls von Deutschland (180,4 Mio. €, 2025) und Italien (73,2 Mio. €) dominiert, gefolgt von Schweden (28,2 Mio. €), Frankreich (26,3 Mio. €) und Österreich (14,8 Mio. €). Österreich verzeichnete dabei den stärksten Rückgang (−55,8 %), während Tschechien (+53,6 %) und Frankreich (+32,2 %) ihre Exporte am deutlichsten ausbauten.
Schlussfolgerung
Die Analyse des EU-Handels mit CN-7211-Produkten im Zeitraum 2015 bis 2025 offenbart einen tiefgreifenden Strukturwandel, der durch drei zentrale Entwicklungen geprägt ist.
Erstens vollzog sich ein Wandel von der mengen- hin zur wertorientierten Handelslogik. Trotz eines Rückgangs der Exportmengen um 41,7 % und der Importmengen um 77,8 % blieb der Exportwert nahezu stabil (−5,4 %), und die Handelsbilanz verbesserte sich um 36,0 % auf 299,6 Mio. €. Dies ist auf die massiven Preisanstiege — insbesondere in den Jahren 2021 und 2022 — zurückzuführen, die den volumetrischen Rückgang mehr als kompensierten.
Zweitens erfuhr die geografische Struktur der Handelspartner eine radikale Umgestaltung. Der vollständige Wegfall russischer Importe (−100 %), der Aufstieg der Türkei zum wichtigsten Importpartner (+552,1 %) sowie die asymmetrischen Auswirkungen des Brexit auf den UK-Handel spiegeln die geopolitischen Umbrüche der letzten Dekade wider. Die Importkonzentration nahm leicht zu, während sich die Exportseite geringfügig diversifizierte.
Drittens stärkte die EU ihre produktive Eigenständigkeit. Die inländische Produktionsmenge wuchs um 18,9 %, bei einem Produktionswertzuwachs von 118,8 %. Die Handelsintensität halbierte sich nahezu auf 2,62 %, und die EU baute ihre Position als Nettlexporteur aus (Netto-Importabhängigkeit: −1,57 %). Deutschland und Italien dominieren die Produktion mit einem kombinierten Anteil von rund 58 %.
Diese Entwicklungen unterstreichen die Resilienz der europäischen Stahlindustrie in diesem Segment. Gleichzeitig deuten die sinkende Handelsintensität und die 2025 erreichten Tiefststände bei den Handelsvolumina auf eine zunehmende regionale Verflechtung hin, die sowohl Chancen (geringere externe Abhängigkeit) als auch Risiken (Marktabschottung, verminderte Wettbewerbsimpulse) birgt. Für die Zukunft wird die weitere Entwicklung der EU-Schutzmaßnahmen für Stahlimporte sowie die geopolitische Lage in Europa bestimmend für die Handelsdynamik dieser zentralen Warengruppe sein.