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Marktentwicklung: Herren Strickhemden (CN 6105) — 2015–2025

Einleitung

Der Zolltarifposten 6105 umfasst Strickhemden für Männer und Knaben — ausgenommen Nachthemden, T-Shirts und Unterhemden. Er gliedert sich in drei Unterpositionen: Baumwolle (610510), Chemiefasern (610520) und sonstige Spinnstoffe (610590). Der EU-Außenhandel mit diesem Produktsegment hat sich zwischen 2015 und 2025 in mehrfacher Hinsicht tiefgreifend verändert: Während die Einfuhren mengenmäßig moderat stiegen und die Ausfuhren mengenmäßig sogar zurückgingen, legten die Handelswerte — insbesondere bei den Exporten — erheblich zu. Gleichzeitig verschoben sich die Handelsströme geopolitisch, sank die EU-Produktion volumenmäßig um die Hälfte und stieg die Importabhängigkeit deutlich an. Der vorliegende Bericht analysiert diese Entwicklungen anhand der verfügbaren Daten und beleuchtet die zugrundeliegenden Dynamiken.

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1. Das Preis-Leistungs-Paradoxon: Steigende Werte bei stagnierenden oder sinkenden Mengen

1.1 Die Importe: Mengenwachstum mit moderater Preisentwicklung

Die EU-Importe von Strickhemden (CN 6105) aus Drittländern stiegen im Betrachtungszeitraum von rund 1,28 Mrd. EUR (2015) auf rund 1,53 Mrd. EUR (2025), was einem Zuwachs von 19,8 % entspricht. Mengenmäßig erhöhten sich die Einfuhren von 68.915 t auf 78.222 t (+13,5 %). Der durchschnittliche Einfuhrpreis pro Tonne veränderte sich dabei nur geringfügig von 18.512 EUR/t auf 19.533 EUR/t (+5,5 %), was auf eine weitgehend preisstabile Beschaffungsstruktur hindeutet.

Bemerkenswert ist der deutliche COVID-19-Einbruch im Jahr 2020, als die Importe auf 1,05 Mrd. EUR und 56.251 t einbrachen — die niedrigsten Werte des gesamten Zeitraums. Die Erholung erfolgte bis 2022 (1,63 Mrd. EUR), gefolgt von einem leichten Rückgang in den Folgejahren.

Preislich lag der Stückpreis der Importe bei 4,81 EUR/pro Stück (2015) und stieg auf 5,42 EUR/pro Stück (2025), ein Anstieg um 12,7 %. Die Preisentwicklung verlief dabei nicht linear: 2022 wurde mit 5,86 EUR/pro Stück der Höchstwert erreicht — vermutlich infolge gestiegener Rohstoff- und Transportkosten.

Kennzahl 2015 2020 2022 2025 Veränderung 2015→2025
Importwert (Mrd. EUR) 1,28 1,05 1,63 1,53 +19,8 %
Importmenge (t) 68.915 56.251 78.866 78.222 +13,5 %
Importpreis (EUR/t) 18.512 17.130 21.984 19.533 +5,5 %
Importpreis (EUR/Stück) 4,81 4,38 5,86 5,42 +12,7 %

1.2 Die Exporte: Wertexplosion trotz Mengenrückgang

Das auffälligste Merkmal der EU-Exporte ist der gravierende Gegensatz zwischen Wert- und Mengenentwicklung. Der Exportwert stieg von 393 Mio. EUR (2015) auf 639 Mio. EUR (2025), ein Plus von 62,5 %. Gleichzeitig sank die exportierte Menge von 7.307 t auf 6.490 t (−11,2 %). Diese Diskrepanz erklärt sich durch eine massive Preissteigerung: Der Exportpreis pro Tonne verdoppelte sich nahezu von 53.837 EUR/t auf 98.481 EUR/t (+82,9 %), und der Stückpreis stieg sogar von 13,46 EUR auf 28,06 EUR pro Stück (+108,5 %).

Diese Preisentwicklung deutet auf eine fundamentale Verschiebung hin: Die EU exportiert offenbar zunehmend hochwertigere, teurere Strickhemden — möglicherweise Premium-Markenprodukte oder Artikel mit höherem Design- und Qualitätsanspruch — während die Massenproduktion für den Binnenmarkt zunehmend importiert wird. Die COVID-Krise 2020 traf die Exporte sowohl mengenmäßig (6.048 t) als auch preislich, doch die anschließende Erholung verstärkte den bestehenden Trend.

Kennzahl 2015 2020 2022 2025 Veränderung 2015→2025
Exportwert (Mio. EUR) 393 476 546 639 +62,5 %
Exportmenge (t) 7.307 6.048 8.934 6.490 −11,2 %
Exportpreis (EUR/t) 53.837 68.676 61.086 98.481 +82,9 %
Exportpreis (EUR/Stück) 13,46 19,87 24,14 28,06 +108,5 %

1.3 Das Handelsbilanzdefizit: Stabil, aber mit veränderter Zusammensetzung

Das Handelsbilanzdefizit blieb über den gesamten Zeitraum relativ stabil: von −882 Mio. EUR (2015) auf −889 Mio. EUR (2025). Doch diese scheinbare Stabilität verbirgt eine strukturelle Veränderung. Die Netto-Importabhängigkeit stieg von 40,5 % auf 62,5 % an — ein Zuwachs um 54,2 %. Der Höchstwert wurde 2020 mit 78,7 % erreicht. Parallel dazu stieg die Exportneigung von 41,5 % auf 126,1 % (+203,9 %), was bedeutet, dass die EU-Exporte 2025 das 1,26-fache der eigenen Produktion ausmachten — ein Zeichen dafür, dass Teile der EU-Exporte auf Re-Export oder Zwischenhandel basieren.


2. Geopolitische Umorientierung: Brexit, Asien-Shift und neue Absatzmärkte

2.1 Der Brexit als Strukturbruch im Handel mit dem Vereinigten Königreich

Das Vereinigte Königreich war 2015 sowohl das wichtigste EU-Exportziel (165 Mio. EUR) als auch ein relevanter Importeur in die EU (68 Mio. EUR). Der Austritt aus dem EU-Binnenmarkt führte zu einer dramatischen Umstrukturierung: Die Importe aus dem Vereinigten Königreich fielen um 74,3 % auf nur noch 17 Mio. EUR (2025), und die Exporte dorthin halbierten sich von 165 Mio. EUR auf 82 Mio. EUR (−50,7 %). Besonders auffällig ist die hohe Volatilität der UK-Handelsströme: Der Variationskoeffizient (CV) liegt bei den Importen bei 0,68 und bei den Exporten bei 0,38 — jeweils die höchsten Werte unter den wichtigsten Partnern.

Partner Importe 2015 (Mio. EUR) Importe 2025 (Mio. EUR) Veränderung CV
Bangladesh 445 616 +38,4 % 0,11
China 216 199 −7,9 % 0,15
India 110 114 +3,8 % 0,12
Türkiye 135 160 +18,5 % 0,13
Viet Nam 59 96 +62,2 % 0,12
Pakistan 22 53 +144,6 % 0,30
United Kingdom 68 17 −74,3 % 0,68

2.2 Bangladesch festigt seine Dominanz, China verliert Marktanteile

Bangladesch ist mit Abstand der wichtigste Lieferant der EU für Strickhemden und hat seine Position weiter ausgebaut: von 445 Mio. EUR (2015) auf 616 Mio. EUR (2025), was einem Anteil von rund 40 % an allen EU-Importen entspricht. Die Konzentration der Importe (HHI) stieg entsprechend von 1.771 auf 2.053 (+15,9 %) — ein Wert, der auf einen mäßig konzentrierten, aber zunehmend ungleich verteilten Markt hinweist.

China, 2015 noch zweitgrößter Lieferant mit 216 Mio. EUR, verlor leicht an Bedeutung (−7,9 % auf 199 Mio. EUR). Der absolute Rückgang ist gering, steht aber im Kontext der allgemeinen Diversifizierungstendenzen in der EU-Bekleidungsbeschaffung. Gleichzeitig gewannen südasiatische und südostasiatische Lieferanten stark hinzu: Pakistan (+144,6 %) und Viet Nam (+62,2 %) entwickelten sich zu dynamischen Wachstumsmärkten. Ein preislicher Schock bei Importen aus Bangladesch im Jahr 2022 (Preisprung von 26,3 %) zeigt jedoch die Verwundbarkeit der starken Konzentration auf wenige Lieferanten.

2.3 EU-Exporte: Diversifierung weg vom UK, hin zu USA, Schweiz und China

Auf der Exportseite vollzog sich eine bemerkenswerte Umorientierung. Während das Vereinigte Königreich als Zielmarkt an Bedeutung verlor, stiegen die Exporte in die USA von 23 Mio. EUR auf 71 Mio. EUR (+210,4 %). Die Schweiz entwickelte sich zum zweitwichtigsten Exportmarkt mit 96 Mio. EUR (+165,1 %). Besonders überraschend ist das Wachstum der EU-Exporte nach China (+234,2 % auf 48 Mio. EUR), was auf die wachsende Nachfrage nach europäischen Markenprodukten in China hindeuten könnte.

Exportziel 2015 (Mio. EUR) 2025 (Mio. EUR) Veränderung
United Kingdom 165 82 −50,7 %
Switzerland 36 96 +165,1 %
United States 23 71 +210,4 %
China 14 48 +234,2 %
Türkiye 13 31 +149,9 %
Russian Federation 16 21 +36,6 %
Mexico 7 14 +101,9 %

Die Exportkonzentration (HHI) sank infolgedessen drastisch von 1.998 auf 712 (−64,3 %), was eine erhebliche Diversifizierung der Exportmärkte bedeutet. Die EU ist heute weniger als noch 2015 von einzelnen Absatzmärkten abhängig.

2.4 EU-Binnenmarkt: Italien als Exportmotor, Niederlande als Importdrehscheibe

Innerhalb der EU zeigt sich ein heterogenes Bild. Italien ist sowohl größter Exporteur (231 Mio. EUR, +111,0 %) als auch drittgrößter Importeur und weist als einziges großes Mitgliedsland eine spezifische komparative Handelsbegünstigung (RSCA) von 0,27 auf. Portugal besitzt die höchste Spezialisierung (RSCA 0,67; RCA 4,98), wenngleich mit kleinerem Handelsvolumen.

EU-Land Importe 2015 (Mio. EUR) Importe 2025 (Mio. EUR) Exporte 2015 (Mio. EUR) Exporte 2025 (Mio. EUR)
Germany 362 406 82 140
France 219 222 59 92
Italy 213 197 109 231
Spain 147 168 53 24
Netherlands 109 224 34 42
Belgium 81 48 19 10

Die Niederlande stiegen zum zweitgrößten Importeur auf (224 Mio. EUR, +105,7 %), was auf eine zunehmende Rolle als Logistik- und Verteilerdrehkreuz für Bekleidungsimporte hindeuten könnte. Spanien hingegen halbierte seine Exporte (−54,3 %), verlor also an Bedeutung als Lieferant für Drittmärkte.


3. Stoffe im Wandel: Synthetik-Boom, Produktionsrückgang und Spezialisierung

3.1 Baumwolle dominiert, Chemiefasern wachsen rasant

Die Aufschlüsselung nach Faserart zeigt klare Unterschiede in der Dynamik der drei Unterpositionen. Bei den Importen dominiert Baumwolle (610510) mit 61.087 t und 1.148 Mio. EUR (2025), wobei sich die Menge über den gesamten Zeitraum kaum veränderte. Der Importpreis pro Tonne schwankte zwischen 16.796 EUR/t (2018) und 21.055 EUR/t (2022).

Deutlich dynamischer entwickelte sich der Import von Chemiefaserhemden (610520): Die Menge verdoppelte sich nahezu von 7.660 t (2015) auf 16.081 t (2025), und der Wert stieg von 153 Mio. EUR auf 347 Mio. EUR (+126,5 %). Der Importpreis pro Stück lag mit 6,90 EUR (2025) über dem von Baumwolle (5,06 EUR), was auf eine qualitativ hochwertigere oder spezialisiertere Nachfrage hindeutet.

Unterposition Importmenge 2015 (t) Importmenge 2025 (t) Δ Menge Importwert 2015 (Mio. EUR) Importwert 2025 (Mio. EUR) Δ Wert
610510 (Baumwolle) 60.572 61.087 +0,8 % 1.111 1.148 +3,4 %
610520 (Chemiefasern) 7.660 16.081 +110,0 % 153 347 +126,5 %
610590 (Sonstige) 683 1.054 +54,3 % 12 33 +183,6 %

3.2 Exportpreise: Die Nische „Sonstige Spinnstoffe" als Hochpreissegment

Im Exportbereich fällt die außergewöhnliche Preisentwicklung bei der Unterposition 610590 (Sonstige Spinnstoffe) auf. Der Exportpreis pro Tonne stieg von 96.750 EUR/t (2015) auf 307.519 EUR/t (2025), ein Anstieg um 217,8 %. Der Stückpreis erreichte mit 115,83 EUR pro Stück (2025) fast das Zehnfache des Importstückspreises. Dieses Segment — wenn auch mengenmäßig klein (265 t Exporte, 2025) — repräsentiert offenbar eine hochpreisige Luxusnische.

Bei Baumwollexporten (610510) stieg der Stückpreis von 13,30 EUR auf 27,12 EUR (+103,9 %), bei Chemiefaserexporten (610520) von 12,54 EUR auf 17,99 EUR (+43,3 %). Die Preissteigerungsdynamik ist also bei Baumwollexporten am stärksten, was auf eine Aufwertung des EU-Baumwollhemdenexports — möglicherweise im Premium-Segment — hindeutet.

Unterposition Exportpreis/Stück 2015 (EUR) Exportpreis/Stück 2025 (EUR) Veränderung
610510 (Baumwolle) 13,30 27,12 +103,9 %
610520 (Chemiefasern) 12,54 17,99 +43,3 %
610590 (Sonstige) 29,03 115,83 +299,0 %

3.3 EU-Produktion: Halbierung der Stückzahl bei steigendem Produktionswert

Die EU-Produktion von Strickhemden (CN 6105) entwickelt sich entgegengesetzt: Die Stückzahl fiel von 74,9 Mio. Stück (2015) auf 37,4 Mio. Stück (2025), ein Rückgang um 50,1 %. Der niedrigste Wert wurde 2020 mit nur 20,0 Mio. Stück erreicht. Der Produktionswert hingegen stieg von 434 Mio. EUR auf 496 Mio. EUR (+14,3 %), was einem durchschnittlichen Produktionspreis von rund 13,27 EUR pro Stück (2025) gegenüber 5,79 EUR pro Stück (2015) entspricht.

Diese Entwicklung bestätigt das Bild einer strukturellen Transformation: Die EU produziert weniger Hemden, aber zu höheren Werten — ein Prozess, der sowohl durch die Verlagerung der Massenproduktion ins Ausland als auch durch eine Hinwendung zu qualitativ hochwertigeren Produkten innerhalb der EU erklärt werden kann.

3.4 Spezialisierung und komparative Vorteile innerhalb der EU

Die Spezialisierungsanalyse für 2025 zeigt, dass Portugal (RSCA 0,67, RCA 4,98) und Dänemark (RSCA 0,43, RCA 2,52) die stärkste Spezialisierung im Bereich Strickhemden aufweisen. Italien (RSCA 0,27) und die Niederlande (RSCA 0,08) folgen. Am anderen Ende des Spektrums weisen Malta, Irland und Luxembourg die negativsten RSCA-Werte auf und sind in diesem Segment nicht komparativ begünstigt.

EU-Land RSCA RCA Anteil an EU-Produktion Anteil an EU-Gesamthandel
Portugal 0,67 4,98 6,9 % 1,4 %
Denmark 0,43 2,52 4,3 % 1,7 %
Italy 0,27 1,74 14,0 % 8,0 %
Netherlands 0,08 1,16 16,9 % 14,5 %
France 0,05 1,11 8,7 % 7,8 %

Portugal und Italien heben sich als klassische Bekleidungsproduzenten mit nachgewiesener Spezialisierung ab, während die hohe Exportquote der Niederlande wahrscheinlich auf Handelsaktivitäten (Re-Export) rather than eigene Produktion zurückzuführen ist.

3.5 Volatilität und Schocks: Asymmetrische Risiken

Die Volatilitätsanalyse der wichtigsten Handelsströme zeigt erhebliche Unterschiede in der Preis- und Mengenstabilität. Bei den Importen weisen Myanmar (CV 0,72) und das Vereinigte Königreich (CV 0,68) die höchste Volatilität auf, gefolgt von Sri Lanka (0,37) und Kambodscha (0,36). Die etablierten Lieferanten Bangladesch, Indien und Viet Nam zeigen dagegen bemerkenswert niedrige Volatilität (CV 0,11–0,12).

Bei den Exporten ist Panama mit einem extremen CV von 2,94 der volatilste Partner — allerdings bei sehr kleinen Handelsvolumina. Unter den bedeutenden Partnern zeigt der Ukraine-Handel (CV 0,51) die höchste Schwankung, was den Auswirkungen des Krieges seit 2022 geschuldet sein dürfte.

Die drei größten identifizierten Schockereignisse umfassen einen Preisschock bei Bangladesch-Importen im Jahr 2022 (Anomalie-Score 19,0, Preisverschiebung +26,3 %, betroffener Handelsanteil 49,6 %) sowie Preisschocks bei Exporten nach Marokko (2018, +53,8 %) und Panama (2023, −37,8 %). Der Bangladesch-Schock ist aufgrund des betroffenen Handelsvolumens der strategisch bedeutsamste.


Schlussfolgerung

Der EU-Außenhandel mit Strickhemden (CN 6105) hat sich zwischen 2015 und 2025 in eine klar erkennbare Richtung entwickelt: Aufwertung statt Volumen. Die EU importiert mengenmäßig in etwa gleich viel, exportiert mengenmäßig sogar weniger, aber erzielt bei beiden Handelsströmen steigende Werte — ein Prozess, der sich bei den Exporten in einer Verdopplung der Stückpreise manifestiert. Die EU-Produktion halbierte sich in Stückzahlen, der Produktionswert stieg jedoch, was den Übergang zu höherwertigen Produkten bestätigt.

Geopolitisch hat der Brexit den bilateralen Handel mit dem Vereinigten Königreich massiv gestört. Auf der Importseite hat sich die Beschaffung zugunsten südasiatischer und südostasiatischer Lieferanten verschoben, wobei Bangladesch seine dominante Position weiter ausbauen konnte. Die wachsende Importabhängigkeit (von 40,5 % auf 62,5 %) und die steigende Konzentration der Einfuhren (HHI von 1.771 auf 2.053) bergen strategische Risiken, die durch die anhaltende Diversifizierung der Exportmärkte (HHI-Rückgang von 1.998 auf 712) auf der Angebotsseite nur teilweise kompensiert werden. Die EU steht damit vor der Herausforderung, ihre wettbewerbsfähige Position im Premium-Segment auszubauen, während sie gleichzeitig ihre Beschaffungsresilienz stärken muss.

Erstellt am 2026-08-07. Die Zahlen geben die Eurostat-Daten zum Zeitpunkt der Erstellung wieder und enthalten keine späteren Revisionen.

Automatisch erstellt: Dieser Bericht soll die menschliche Analyse beschleunigen, aber nicht ersetzen.

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