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Marktentwicklung: Hülsenfruchtmehl (CN 1106) — 2015–2025

Einleitung

Der Zolltarifcode 1106 umfasst Mehl, Grieß und Pulver aus getrockneten Hülsenfrüchten (Pos. 0713), stärkehaltigen Wurzeln und Knollen (Pos. 0714) sowie aus genießbaren Früchten und Nüssen (Kapitel 8). Die drei Unterpositionen — 110610 (Hülsenfruchtmehle), 110620 (Maniok/Sago/Arrowroot-Mehle) und 110630 (Frucht- und Nussmehle) — bilden zusammen ein heterogenes, aber strategisch bedeutsames Segment der europäischen Ernährungswirtschaft. Der Beobachtungszeitraum 2015–2025 deckt eine Phase grundlegender Veränderungen ab: von der Erholung nach der Finanzkrise über die COVID-19-Pandemie bis hin zu den Preissteigerungen der jüngeren Jahre. Der vorliegende Bericht analysiert die wichtigsten Handelsdynamiken der EU mit Drittländern und identifiziert die treibenden Kräfte hinter den beobachteten Verschiebungen.

Produktübersicht CN 1106 auf dem Trade Dashboard


1. Von der Handelsbalance zum wachsenden Defizit: Importe überholen Exporte

1.1 Das gesamthandelsmäßige Ungleichgewicht vertieft sich

Im Ausgangsjahr 2015 lagen Importe und Exporte der EU bei CN 1106 nahezu im Gleichgewicht: Die Einfuhren beliefen sich auf 49,1 Mio. EUR (21.113 t), die Ausfuhren auf 48,8 Mio. EUR (15.116 t). Bis 2025 haben sich beide Ströme stark erhöht, doch die Dynamik fällt sehr unterschiedlich aus:

Kennzahl 2015 2025 Veränderung
Importwert 49,1 Mio. EUR 98,3 Mio. EUR +100,2 %
Exportwert 48,8 Mio. EUR 85,9 Mio. EUR +76,1 %
Importmenge 21.113 t 31.545 t +49,4 %
Exportmenge 15.116 t 24.059 t +59,2 %
Handelsbilanz −0,3 Mio. EUR −12,4 Mio. EUR −4.032 %

Die EU ist im Segment CN 1106 von einer annähernd ausgeglichenen Position zu einem deutlichen Handelsdefizit übergegangen. Besonders auffällig: Während die Importe sich im Wert verdoppelten (+100,2 %), stiegen die Exporte lediglich um 76,1 %. Der Saldo verschlechterte sich von praktisch null auf minus 12,4 Mio. EUR.

1.2 Preisentwicklung als Treiber des Wertwachstums

Ein wesentlicher Teil des Wertwachstums lässt sich auf Preissteigerungen zurückführen, die jedoch bei Importen und Exporten unterschiedlich stark ausfielen:

Kennzahl 2015 2025 Veränderung
Importpreis 2.325 EUR/t 3.115 EUR/t +34,0 %
Exportpreis 3.227 EUR/t 3.571 EUR/t +10,6 %

Die Importpreise stiegen somit mehr als dreimal so stark wie die Exportpreise. Dies deutet darauf hin, dass die EU für ihre Zulieferungen aus Drittländern zunehmend höhere Preise akzeptieren muss — ein Hinweis auf steigende Rohstoffkosten, Angebotsverknappungen oder eine Verschiebung hin zu hochwertigeren Importgütern. Der niedrigste beobachtete Importpreis lag bei 1.781 EUR/t, der höchste bei 3.115 EUR/t (2025). Bei den Exporten schwankte die Preisspanne von 1.651 EUR/t bis 4.118 EUR/t, wobei das Preisniveau ungleich volatiler verlief.

1.3 Die Handelsintensität nimmt ab, die Importabhängigkeit normalisiert sich

Zwei Indikatoren beleuchten die strukturelle Verankerung des Handels im Binnenmarkt:

  • Die Nettoimportabhängigkeit sank von 17,8 % (2015) auf lediglich 0,5 % (2025), nachdem sie in einigen Jahren sogar leicht negativ war (Minimum: −5,5 %). Dies bedeutet, dass die EU zeitweise per saldo mehr exportierte als importierte — ein Zustand, der sich zuletzt wieder umkehrte.
  • Die Handelsintensität (Anteil des Handels am Gesamtmarkt aus Produktion und Handel) sank von 41,8 % auf 31,2 %, was auf ein starkes Wachstum der EU-eigenen Produktion hindeutet.
  • Die Exportquote blieb dagegen mit rund 18 % nahezu stabil (−1,0 %).

Nettoimportabhängigkeit CN 1106


2. Geopolitische Neuordnung: Verschiebungen bei Handelspartnern und innerhalb der EU

2.1 Großbritannien als Dreh- und Angelpunkt — importseitig und exportseitig

Das Vereinigte Königreich ist sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten der EU der mit Abstand wichtigste Partner im Segment CN 1106, was sich in der geografischen und wirtschaftlichen Nähe erklärt:

Richtung Partner 2015 (EUR) 2025 (EUR) Veränderung
Import Vereinigtes Königreich 9,8 Mio. 8,8 Mio. −10,3 %
Export Vereinigtes Königreich 25,4 Mio. 32,0 Mio. +25,8 %

Auffällig ist die gegenläufige Entwicklung: Während die EU weniger Hülsenfruchtmehl aus Großbritannien importiert, exportiert sie deutlich mehr dorthin. Die EU weist im bilateralen Handel mit dem UK ein erhebliches Überschuss auf — 2025 ein Exportüberschuss von rund 23 Mio. EUR. Das UK ist damit der wichtigste Absatzmarkt für die EU-Produzenten von CN 1106.

Handelspartner nach Werten

2.2 Die Türkei als aufstrebender Lieferant — ein bemerkenswerter Anstieg

Die auffälligste Veränderung auf der Importseite vollzog sich bei der Türkei. Der Importwert stieg von 9,6 Mio. EUR (2015) auf 19,2 Mio. EUR (2025) — eine Verdopplung um 100,8 %. Damit hat die Türkei das Vereinigte Königreich als wichtigsten EU-Lieferanten überholt und ist mit großem Abstand zum größten Importpartner geworden. Gleichzeitig exportiert die EU Hülsenfruchtmehle zunehmend in die Türkei: von lediglich 160.000 EUR (2015) auf 1,4 Mio. EUR (2025), ein Anstieg von 774,8 %. Diese Entwicklung spiegelt die wachsende Bedeutung der Türkei als Produzent und Verarbeitungsstandort für Hülsenfrüchte wider.

2.3 Afrikanische und südamerikanische Partner gewinnen an Gewicht

Mehrere Entwicklungsländer verzeichneten außergewöhnlich hohe Wachstumsraten bei den EU-Importen:

Partnerland 2015 (EUR) 2025 (EUR) Veränderung
Ghana 0,26 Mio. 2,40 Mio. +822,3 %
Elfenbeinküste 0,42 Mio. 1,33 Mio. +217,7 %
Brasilien 1,21 Mio. 4,35 Mio. +260,1 %

Ghana, die Elfenbeinküste und Brasilien haben sich von Nischenlieferanten zu substanziellen Handelspartnern entwickelt. Die Importe aus Ghana vervierzehnfachten sich beinahe. Diese Dynamik steht im Zusammenhang mit der global steigenden Nachfrage nach Hülsenfruchtmehlen und der zunehmenden Diversifizierung der europäischen Beschaffungsstrategien. Bemerkenswert: Afrikanische Partner wie Ghana und die Elfenbeinküste liefern insbesondere Maniok- und Yamprodukte (CN 110620), die in afrikanischen Küchentraditionen verwurzelt sind und zunehmend auch in Europa nachgefragt werden.

2.4 Innerhalb der EU: Spanien dominiert den Export, Deutschland und die Niederlande dominieren den Import

Die Binnenmarktverflechtungen spiegeln sich in der Verteilung der Handelsströme auf EU-Mitgliedstaaten wider:

Exportseitig hat Spanien seine Vorrangstellung massiv ausgebaut:

EU-Mitgliedstaat 2015 (EUR) 2025 (EUR) Veränderung
Spanien 20,4 Mio. 40,8 Mio. +99,8 %
Frankreich 2,2 Mio. 8,2 Mio. +283,2 %
Niederlande 1,1 Mio. 5,5 Mio. +381,1 %
Irland 11,4 Mio. 2,0 Mio. −82,8 %

Spanien verdoppelte seine Exporte beinahe und kontrolliert mit 40,8 Mio. EUR fast die Hälfte aller EU-Ausfuhren. Der dramatische Einbruch Irlands — von 11,4 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR — ist bemerkenswert und steht möglicherweise mit der Verlagerung von Produktions- und Handelsaktivitäten nach dem Brexit in Zusammenhang.

Importseitig stachen die Niederlande hervor:

EU-Mitgliedstaat 2015 (EUR) 2025 (EUR) Veränderung
Deutschland 16,5 Mio. 27,7 Mio. +68,1 %
Niederlande 4,6 Mio. 24,1 Mio. +420,7 %
Frankreich 6,1 Mio. 11,0 Mio. +81,8 %

Die Niederlande stiegen von 4,6 Mio. EUR auf 24,1 Mio. EUR — ein Anstieg um 420,7 % — und sind damit zum zweitgrößten EU-Importeur nach Deutschland aufgestiegen. Die Niederlande fungieren als klassischer Handels- und Umschlagplatz für Agrarprodukte in Europa.

EU-Mitgliedstaaten nach Handelswerten

2.5 Diversifizierung der Handelsbeziehungen

Der Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) zeigt eine klare Tendenz zur Diversifizierung:

Kennzahl 2015 2025 Veränderung
HHI Importe (Wert) 1.255 812 −35,3 %
HHI Exporte (Wert) 3.035 1.668 −45,1 %
HHI Importe (Volumen) 1.931 705 −63,5 %
HHI Exporte (Volumen) 5.814 2.802 −51,8 %

Sowohl bei Importen als auch bei Exporten ist die Konzentration deutlich gesunken. Die Exportkonzentration blieb dabei durchgehend höher als die Importkonzentration, was die Dominanz weniger EU-Länder (allen voran Spanien) bei den Ausfuhren unterstreicht. Dennoch: Der HHI bei den Exportvolumen fiel von 5.814 auf 2.802 — ein Zeichen dafür, dass die EU-Ausfuhren auf immer mehr Märkte verteilt werden.

Konzentrationsanalyse (HHI)


3. Produktsegmente, Spezialisierung und volatilitätsbedingte Risiken

3.1 Frucht- und Nussmehle (110630) dominieren den Handel

Die Aufschlüsselung nach Unterpositionen zeigt, dass CN 110630 (Mehl, Grieß und Pulver aus genießbaren Früchten und Nüssen) sowohl bei Importen als auch bei Exporten das mit Abstand größte Segment darstellt:

Importe nach Segmenten (Wert, 2015 vs. 2025):

Segment 2015 (EUR) 2025 (EUR) Veränderung
110630 — Frucht-/Nussmehle 37,8 Mio. 68,4 Mio. +80,9 %
110620 — Maniok/Stärkemehle 8,2 Mio. 18,3 Mio. +121,9 %
110610 — Hülsenfruchtmehle 3,0 Mio. 11,6 Mio. +283,2 %

Exporte nach Segmenten (Wert, 2015 vs. 2025):

Segment 2015 (EUR) 2025 (EUR) Veränderung
110630 — Frucht-/Nussmehle 45,7 Mio. 67,0 Mio. +46,6 %
110610 — Hülsenfruchtmehle 2,3 Mio. 12,8 Mio. +448,9 %
110620 — Maniok/Stärkemehle 0,7 Mio. 6,1 Mio. +741,8 %

Zwei Entwicklungen fallen besonders auf:

Erstens wachsen die Hülsenfruchtmehle (110610) sowohl bei Importen (+283,2 %) als auch bei Exporten (+448,9 %) am stärksten. Dies spiegelt den globalen Trend wider, dass Hülsenfrüchte als proteinreiche, nachhaltige Alternative zu tierischen Produkten und Weizengrieß an Bedeutung gewinnen. Die EU-Importe von Hülsenfruchtmehlen stiegen von 3.565 t auf 9.015 t.

Zweitens sind die Exporte von Maniok-/Stärkemehlen (110620) mit 741,8 % besonders stark gestiegen — von 195 t auf 4.912 t im Volumen. Allerdings fielen die Exportpreise für dieses Segment drastisch: von 3.736 EUR/t (2015) auf 1.249 EUR/t (2025), ein Rückgang von 66,6 %. Dies deutet auf eine Verschiebung von hochwertigen Nischenprodukten hin zu volumenorientierten Massenexporten.

Produktsegment-Vergleich

3.2 Spezialisierungsmuster innerhalb der EU

Die Analyse der Revealed Symmetric Comparative Advantage (RSCA) für das Jahr 2025 zeigt ein klares Bild der komparativen Vorteile innerhalb der EU:

EU-Mitgliedstaat RSCA RCA Produktionsanteil Spezialisierung
Spanien 0,70 5,63 32,6 % Stark spezialisiert
Bulgarien 0,28 1,78 1,1 % Spezialisiert
Lettland 0,23 1,59 0,5 % Spezialisiert
Italien 0,20 1,50 12,0 % Spezialisiert
Niederlande 0,11 1,26 18,3 % Leicht spezialisiert
Irland −0,99 0,01 0,01 % Nicht spezialisiert
Rumänien −0,90 0,05 0,08 % Nicht spezialisiert
Schweden −0,90 0,05 0,1 % Nicht spezialisiert

Spanien ist mit einem RCA-Wert von 5,63 und einem RSCA von 0,70 der mit Abstand am stärksten spezialisierte EU-Produzent im Segment CN 1106 und kontrolliert rund ein Drittel der gesamten EU-Produktion. Irland, das einst zweitgrößter EU-Exporteur war, weist mit einem RSCA von −0,99 praktisch keine komparativen Vorteile mehr auf — ein bemerkenswerter Bedeutungsverlust.

Spezialisierungsanalyse

3.3 Produktionswachstum als struktureller Game-Changer

Die EU-Produktion im Segment CN 1106 verzeichnete ein außergewöhnliches Wachstum, das den Handel fundamental beeinflusst:

Kennzahl 2015 2025 Veränderung
Produktionsmenge 26.439 t 1.054.000 t +3.886,5 %
Produktionswert 54,9 Mio. EUR 433,8 Mio. EUR +689,5 %

Die Produktionsmenge stieg um fast das Vierzigfache — ein atemberaubendes Wachstum. Der Produktionswert hingegen „nur" um das Achtfache, was bedeutet, dass der durchschnittliche Produktionspreis erheblich gesunken ist. Dies korrespondiert mit dem starken Volumenwachstum bei den Exporten und der Abnahme der Handelsintensität: Die EU produziert inzwischen selbst erheblich mehr Hülsenfruchtmehl, insbesondere auf Basis heimischer Hülsenfrüchte. Der wachsende Verzehr von Hülsenfrüchten in Europa — gefördert durch pflanzenbasierte Ernährungstrends und EU-Agrarpolitik — treibt diese Entwicklung an.

Produktionsvolumen CN 1106

3.4 Preisschocks und Volatilität als Risikofaktoren

Die Volatilitätsanalyse zeigt, dass bestimmte Handelsbeziehungen erheblichen Preisschwankungen unterliegen. Die drei signifikantesten Schockereignisse im Beobachtungszeitraum waren:

Ereignis Typ Richtung Abnormalität Preissprung Zeitpunkt
Vereinigtes Königreich Preisschock Import 403,8 +41,2 % 2017
Norwegen Preisschock Export 351,4 +201,0 % 2018
Brasilien Preisschock Import 71,6 +42,6 % 2022

Der Preisschock bei den norwegischen Exporten (2018) mit einem Anstieg von über 200 % ist besonders auffällig und spiegelt möglicherweise eine kurzfristige Angebotsverknappung oder eine Qualitätsverschiebung wider. Der brasilianische Preisschock von 2022 fällt zeitlich mit den globalen Lieferkettenstörungen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zusammen.

Die Volatilitätskoeffizienten (CV) variieren stark zwischen den Handelspartnern. Bei den Exporten weisen Norwegen (CV = 1,50) und Saudi-Arabien (CV = 1,16) die höchsten Schwankungen auf, während die Schweiz (CV = 0,17) als der stabilste Exportmarkt gilt. Bei den Importen zeigt Ecuador (CV = 0,19) die geringsten Schwankungen, während Norwegen (CV = 0,64) und die Elfenbeinküste (CV = 0,58) relativ unstetige Lieferpartner darstellen.

Volatilitätsanalyse


Fazit

Der Markt für Hülsenfruchtmehle (CN 1106) hat sich zwischen 2015 und 2025 grundlegend gewandelt. Die zentralen Erkenntnisse lauten:

  1. Strukturelles Defizit: Die EU ist von einer ausgeglichenen Handelsposition zu einem Importdefizit von 12,4 Mio. EUR übergegangen. Die Importe haben sich im Wert verdoppelt und wuchsen damit schneller als die Exporte.

  2. Geografische Neuausrichtung: Die Türkei ist zum wichtigsten Lieferland aufgestiegen, afrikanische und südamerikanische Partner wie Ghana, Elfenbeinküste und Brasilien haben stark an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig diversifizierten sich die Handelsbeziehungen insgesamt, wie der rückläufige HHI belegt.

  3. Spaniens Dominanz und Irlands Niedergang: Innerhalb der EU hat sich Spanien als dominanter Exporteur etabliert, während Irland — einst zweitgrößter EU-Ausführer — fast vollständig an Bedeutung verloren hat.

  4. Produktionsrevolution: Die EU-eigene Produktion ist um fast das Vierzigfache gewachsen, was die Handelsintensität sinken lässt und die EU robuster gegen externe Lieferunterbrechungen macht.

  5. Hülsenfruchtmehle als Wachstumstreiber: Das Segment der Hülsenfruchtmehle (110610) verzeichnet die höchsten Wachstumsraten — ein Spiegelbild des globalen Trends hin zu pflanzlichen Proteinquellen.

  6. Preisrisiken: Trotz der grundsätzlich positiven Wachstumsdynamik bleiben Preisschocks — insbesondere bei Lieferungen aus dem Vereinigten Königreich, Norwegen und Brasilien — ein relevantes Risiko für die europäische Versorgungssicherheit.

Insgesamt zeigt sich ein Markt im Aufschwung, der jedoch durch steigende Importpreise, geopolitische Verschiebungen und spezifische Lieferrisiken geprägt wird. Die massive Ausweitung der EU-eigenen Produktion könnte langfristig als Puffer gegen externe Schocks dienen, wird aber die Abhängigkeit von Drittlandimporten nicht vollständig beseitigen — insbesondere nicht bei tropischen Stärkemehlen (110620) und hochwertigen Frucht-/Nussmehlen (110630).

Erstellt am 2026-08-07. Die Zahlen geben die Eurostat-Daten zum Zeitpunkt der Erstellung wieder und enthalten keine späteren Revisionen.

Automatisch erstellt: Dieser Bericht soll die menschliche Analyse beschleunigen, aber nicht ersetzen.

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