Marktentwicklung: Andere Uhren (CN 9105) — 2015–2025
Einleitung
Die Kombinierte Nomenklatur-Position 9105 umfasst eine breite Palette an Uhren, die nicht unter die Positionen 9101–9104 fallen: Wecker, Wanduhren und sonstige Uhren — sowohl elektrisch als auch nichtelektrisch betrieben. Damit bildet sie ein Residualprodukt innerhalb der Uhrmacherwaren (Kapitel 91), das sowohl Konsumgüter (Wecker, Wanduhren) als auch Nischenprodukte (spezielle elektrische und mechanische Uhren) einschließt. (Übersicht auf dem Trade Dashboard)
Der hier analysierte Zeitraum von 2015 bis 2025 ist durch drei übergreifende Entwicklungen geprägt: einen anhaltenden Rückgang der Handelsvolumina bei gleichzeitig steigenden Einheitspreisen, eine zunehmende Konzentration der Handelsströme auf wenige Partnerländer sowie einen tiefgreifenden Strukturwandel der EU-eigenen Produktion. Die Covid-19-Pandemie (2020), der Brexit (2021) und die Sanktionen gegen Russland (ab 2022) wirken als beschleunigende Faktoren in diesen ohnehin bereits vorher erkennbaren Trends.
1. Schrumpfende Volumina bei steigenden Stückpreisen
1.1 Rückläufige Handelsmengen im Import und Export
Sowohl die EU-Einfuhren als auch die Ausfuhren von CN 9105 verloren im Betrachtungszeitraum erheblich an Volumen. Die importierte Masse sank von 28.089 Tonnen (2015) auf 19.989 Tonnen (2025), was einem Rückgang von 28,8 % entspricht. Noch deutlicher fiel der Rückgang bei den exportierten Mengen aus: von 1.983 Tonnen auf 1.420 Tonnen (−28,4 %). Auch die supplementären Stückzahlen bestätigen das Bild — die Einfuhren fielen von 58,3 Mio. Stück auf 43,2 Mio. Stück (−26,0 %), die Ausfuhren sogar von 3,4 Mio. auf 1,9 Mio. Stück (−43,5 %).
| Kennzahl | 2015 | 2020 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Importe (Wert, Mio. €) | 200,3 | 152,5 | 219,3 (2022: max) | −19,3 % |
| Importe (Masse, t) | 28.089 | 18.709 | 19.989 | −28,8 % |
| Importe (Stück, Mio.) | 58,3 | 40,8 | 43,2 | −26,0 % |
| Exporte (Wert, Mio. €) | 83,0 | 54,9 | 71,8 | −13,4 % |
| Exporte (Masse, t) | 1.983 | 1.360 | 1.420 | −28,4 % |
| Exporte (Stück, Mio.) | 3,4 | 1,8 | 1,9 | −43,5 % |
| Handelsbilanz (Mio. €) | −117,3 | −97,6 | −89,9 | +23,4 % |
Quelle: Allgemeine Übersicht
Das Covid-Jahr 2020 markiert einen lokalen Tiefpunkt: Die Importe fielen auf 152,5 Mio. € und 18.709 Tonnen, die Exporte auf 54,9 Mio. € und 1.360 Tonnen. Bis 2022 erholten sich die Importwerte auf 219,3 Mio. € (dem Maximum im gesamten Zeitraum), sanken danach jedoch wieder auf 161,8 Mio. € im Jahr 2025. Die Handelsbilanz blieb throughout negativ, verbesserte sich aber leicht von −117,3 Mio. € auf −89,9 Mio. €.
1.2 Deutlicher Preisanstieg, insbesondere bei EU-Exporten
Während die Mengen schrumpften, stiegen die durchschnittlichen Einheitspreise spürbar an. Der Importpreis (pro Tonne) erhöhte sich von 7.132 €/t auf 8.091 €/t (+13,4 %). Noch markanter war der Anstieg bei den Exporten: von 41.807 €/t auf 50.572 €/t (+21,0 %). Bezogen auf die supplementäre Stückzahl betrug der Exportpreis 24,76 €/Stück (2015) gegenüber 37,97 €/Stück (2025) — ein Plus von 53,3 %.
| Preisindikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Importpreis (€/t) | 7.132 | 8.091 | +13,4 % |
| Importpreis (€/Stück) | 3,43 | 3,71 | +8,0 % |
| Exportpreis (€/t) | 41.807 | 50.572 | +21,0 % |
| Exportpreis (€/Stück) | 24,76 | 37,97 | +53,3 % |
Quelle: Allgemeine Übersicht
Dieses Muster — fallende Mengen bei steigenden Preisen — deutet auf eine qualitative Aufwertung hin: Die EU importiert und exportiert tendenziell weniger, aber teurere Produkte. Im Exportbereich ist dies besonders auffällig und spiegelt eine Verlagerung hin zu hochwertigen Nischenprodukten wider.
1.3 Produktsegmente: Elektrische Wanduhren dominieren den Handel
Die Aufschlüsselung nach Unterpositionen zeigt, dass die Einfuhren mengenmäßig (in Tonnen) von elektrisch betriebenen Wanduhren (910521) dominiert werden — diese machten 2025 mit 14.071 Tonnen rund 70 % der gesamten Importmasse aus. An zweiter Stelle folgen elektrisch betriebene Wecker (910511) mit 3.458 Tonnen. Bei den Exporten nach Wert dominieren zwei Segmente in ähnlicher Größenordnung: nichtelektrische sonstige Uhren (910599) mit 23,0 Mio. € und elektrische Wanduhren (910521) mit ebenfalls 23,0 Mio. €.
| Segment (Import, 2025) | Menge (t) | Menge (Stück, Mio.) | Wert (Mio. €) | Preis (€/Stück) |
|---|---|---|---|---|
| 910521 – Wanduhren, elektrisch | 14.071 | 22,2 | 72,1 | 3,21 |
| 910511 – Wecker, elektrisch | 3.458 | 15,0 | 53,2 | 3,50 |
| 910591 – Sonstige Uhren, elektrisch | 891 | 2,7 | 14,4 | 5,29 |
| 910529 – Wanduhren, nichtelektrisch | 895 | 1,4 | 5,7 | 3,95 |
| 910599 – Sonstige Uhren, nichtelektrisch | 359 | 0,7 | 13,2 | 18,17 |
| 910519 – Wecker, nichtelektrisch | 315 | 1,1 | 3,1 | 2,78 |
Quelle: Segmentvergleich
Bemerkenswert ist die extreme Preisdynamik im Exportsegment 910599 (nichtelektrische sonstige Uhren): Der Exportpreis pro Stück explodierte von 114 €/Stück (2015) auf 624 €/Stück (2025), bei gleichzeitigem Rückgang der exportierten Stückzahl von 190.830 auf 36.890. Dies deutet auf eine starke Nischenbildung hin — die EU exportiert in diesem Segment offenbar zunehmend exklusive, hochpreisige Spezialuhren.
2. Konzentration der Handelsströme und geopolitische Verschiebungen
2.1 China festigt seine Dominanz als Importquelle
China war und bleibt die mit Abstand wichtigste Importquelle der EU für CN 9105. Im Jahr 2015 kamen 153,2 Mio. € (76,5 % der EU-Einfuhren) aus China; 2025 waren es 130,3 Mio. € — absolut rückläufig, aber relativ auf 80,5 % des EU-Importwertes angestiegen. Der Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) für die Importkonzentration nach Wert stieg von 6.027 auf 6.915 (+14,7 %), was die zunehmende Abhängigkeit von wenigen Lieferanten unterstreicht.
| Partnerland (Import) | 2015 (Mio. €) | 2025 (Mio. €) | Veränderung |
|---|---|---|---|
| China | 153,2 | 130,3 | −15,0 % |
| Hong Kong | 10,8 | 2,0 | −81,6 % |
| Vereinigtes Königreich | 5,6 | 1,5 | −72,5 % |
| Indien | 1,9 | 0,7 | −64,5 % |
| Taiwan | 2,0 | 0,6 | −71,2 % |
| Vietnam | 0,3 | 0,8 | +211,9 % |
Quelle: Top-Partner nach Wert
Die Konzentration auf China ist mengenmäßig sogar noch ausgeprägter: Der HHI nach Volumen (Tonnen) stieg von 7.222 auf 9.393 (+30,1 %). China beliefert die EU in diesem Segment mit Massenware (Wecker, Wanduhren) zu niedrigen Stückpreisen — die durchschnittlichen Importpreise aus China liegen im Bereich weniger Euro pro Stück.
2.2 Brexit, Sanktionen und geopolitische Verwerfungen
Drei geopolitische Ereignisse hinterließen deutliche Spuren in den Handelsdaten:
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Brexit: Die EU-Importe aus dem Vereinigten Königreich fielen von 5,6 Mio. € (2015) auf 1,5 Mio. € (2025, −72,5 %). Auch die EU-Exporte in das UK sanken von 11,4 Mio. € auf 5,8 Mio. € (−49,7 %). Der Koeffizient der Variation (CV) der Importe aus dem UK beträgt 1,83 — der höchste Wert aller Partnerländer — was die außergewöhnliche Schwankungsintensität dieses Handelsstroms widerspiegelt. (Volatilitätsanalyse)
-
Russland-Sanktionen: Die EU-Exporte in die Russische Föderation brachen von 3,0 Mio. € (2015) auf 0,5 Mio. € (2025) ein — ein Rückgang von 83,4 %. Der Koeffizient der Variation liegt bei 0,50, was ebenfalls eine erhebliche Volatilität anzeigt.
-
Hong Kong als Umschlagplatz: Die EU-Importe aus Hong Kong sanken um 81,6 % von 10,8 Mio. € auf 2,0 Mio. €. Dies spiegelt sowohl die veränderte Rolle Hong Kongs als Handelsdrehscheibe als auch die zunehmende Direktbelieferung aus dem chinesischen Festland wider.
2.3 Neue Akteure: Vietnam, Kambodscha und die Schweiz
Gleichzeitig zeichnen sich neue Handelsmuster ab:
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Vietnam gewann als EU-Importquelle stark an Bedeutung: von 0,3 Mio. € auf 0,8 Mio. € (+211,9 %), auch wenn der absolute Betrag noch gering bleibt. Dies spiegelt die breitere Diversifizierung der globalen Lieferketten in Südostasien wider.
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Kambodscha trat als EU-Exportziel neu hervor: von 65.441 € auf 613.135 € (+836,9 %). Dies ist bemerkenswert und könnte mit Produktionsverlagerungen und Re-Export-Strukturen zusammenhängen.
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Die Schweiz wurde zum wichtigsten EU-Exportmarkt für CN 9105: von 18,4 Mio. € (2015) auf 24,8 Mio. € (2025, +35,1 %). Mit einem CV von nur 0,09 ist die Schweiz der stabilste Exportpartner der EU — was auf etablierte Lieferbeziehungen, etwa im Bereich hochwertiger Uhrenkomponenten oder Spezialuhren, hindeutet. 2022 wurde ein markanter Preisschock bei Exporten in die Schweiz registriert: ein Anstieg der Einheitspreise um 111,3 % mit einer Abnormalität von 19,7. (Schockanalyse)
| Partnerland (Export) | 2015 (Mio. €) | 2025 (Mio. €) | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Schweiz | 18,4 | 24,8 | +35,1 % |
| Vereinigtes Königreich | 11,4 | 5,8 | −49,7 % |
| USA | 9,0 | 10,0 | +10,0 % |
| Norwegen | 2,1 | 2,9 | +36,0 % |
| Kambodscha | 0,07 | 0,61 | +836,9 % |
| Russland | 3,0 | 0,5 | −83,4 % |
| China | 4,7 | 0,5 | −88,7 % |
Quelle: Top-Partner nach Wert
Auch bei den Exporten stieg die Konzentration: Der HHI nach Wert erhöhte sich von 1.070 auf 1.719 (+60,7 %), was die wachsende Bedeutung der Schweiz als dominantes Exportziel widerspiegelt.
3. EU-Produktion im Strukturwandel und zunehmende Außenabhängigkeit
3.1 Produktionsvolumen bricht drastisch ein — Produktionswert bleibt teilweise stabil
Die EU-Inlandsproduktion von CN 9105 durchlief im Betrachtungszeitraum eine fundamentale Transformation. Die produzierte Stückzahl sank von 5,1 Mio. Stück (2015) auf 600.000 Stück (2025) — ein Rückgang von 88,3 %. Der Produktionswert fiel im gleichen Zeitraum von 124,4 Mio. € auf 90,0 Mio. € (−27,6 %). (Produktionsvolumen)
| Indikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Produktionsmenge (Stück) | 5.127.476 | 600.000 | −88,3 % |
| Produktionswert (€) | 124.359.151 | 90.000.000 | −27,6 % |
| Impliziter Stückwert (€/Stück) | 24,26 | 150,00 | +518 % |
Der implizite Produktionsstückwert stieg von rund 24 € auf 150 € pro Stück — ein Indiz dafür, dass die verbleibende EU-Produktion sich auf deutlich hochwertigere Produkte konzentriert, während die Massenproduktion in Niedriglohnländer verlagert wurde. Die EU wandelt sich in diesem Segment vom Volumenproduzenten zum Spezialanbieter.
3.2 Spezialisierungsmuster innerhalb der EU
Im Jahr 2025 zeigt sich ein deutliches Spezialisierungsgefälle zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Die Niederlande weisen den höchsten RSCA-Wert (Revealed Symmetric Comparative Advantage) auf (0,272), gefolgt von Frankreich (0,269) und Polen (0,163). (Spezialisierungsanalyse)
| Mitgliedstaat | RSCA (2025) | Exportanteil an EU-9105 | Veränderung Exporte |
|---|---|---|---|
| Niederlande | 0,272 | 5,1 % | +63,2 % |
| Frankreich | 0,269 | 13,5 % | −46,1 % |
| Polen | 0,163 | — | — |
| Dänemark | 0,150 | 2,1 % | +2,5 % |
| Deutschland | — | 31,2 % | −34,6 % |
| Schweden | — | 4,9 % | +209,3 % |
Quelle: Top-Reporter nach Wert
Deutschland bleibt mit 22,4 Mio. € (31,2 % der EU-Exporte) der größte einzelne Exporteur, verlor aber 34,6 % seines Exportwertes seit 2015. Frankreichs Exporte halbierten sich nahezu (−46,1 %), Italiens brachen um 67,5 % ein. Am anderen Ende des Spektrums stiegen die Exporte Schwedens um 209,3 % (von 1,1 Mio. € auf 3,5 Mio. €) und die der Niederlande um 63,2 % — was auf erfolgreiche Nischenstrategien oder Re-Export-Aktivitäten hindeuten kann.
Auf der Importseite verlagerten sich die Ströme innerhalb der EU: Deutschlands Importe fielen von 71,8 Mio. € auf 43,1 Mio. € (−40,0 %), während die Niederlande (+21,9 %) und Polen (+47,6 %) an Bedeutung gewannen — möglicherweise als logistische Drehscheiben für die Verteilung chinesischer Ware in der EU.
3.3 Stabile, aber moderate Außenabhängigkeit
Die Nettostrom-Importabhängigkeit der EU blieb über den gesamten Zeitraum bemerkenswert stabil: von 54,3 % (2015) auf 54,7 % (2025). Der Höchstwert wurde 2020 mit 71,8 % erreicht — ein pandemiebedingter Ausreißer, als die inländische Produktion besonders stark einbrach. (Netto-Importabhängigkeit)
Die Handelsintensität (Handelsvolumen relativ zur Produktion) stieg von 81,6 % auf 94,3 %, die Exportquote sogar von 50,4 % auf 82,7 %. (Handelsintensität · Exportquote) Diese Zahlen spiegeln den Strukturwandel wider: Da die inländische Massenproduktion zusammenbricht, steigt das Verhältnis von Handel zur Produktion — die EU wird in diesem Segment zunehmend zu einer „Durchlauf- und Spezialökonomie".
Fazit
Der Markt für CN 9105 in der EU befindet sich in einer Phase tiefgreifender struktureller Veränderung. Die zentralen Trends sind:
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Volumenrückgang, qualitative Aufwertung: Sowohl Importe als auch Exporte verloren mengenmäßig deutlich an Boden, während die Einheitspreise — insbesondere im Export — stark stiegen. Die EU verlagert sich sowohl auf der Konsum- als auch auf der Produktionsseite hin zu hochwertigeren Produkten.
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China-Dominanz mit geringer Diversifizierung: China kontrolliert über 80 % der EU-Einfuhren in diesem Segment. Die Importkonzentration hat zugenommen, alternative Lieferanten wie Hong Kong und Taiwan verloren stark an Bedeutung. Vietnam bleibt ein vielversprechender, aber noch kleiner Akteur.
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Geopolitische Brüche: Brexit, Russland-Sanktionen und die Pandemie haben bestehende Handelsmuster nachhaltig verändert. Der Handel mit dem Vereinigten Königreich und Russland ist dramatisch eingebrochen, während die Schweiz als stabilster und wichtigster Exportpartner der EU hervortrat.
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Europäische Produktion im Wandel: Der Einbruch der Produktionsstückzahl um 88 % bei moderatem Rückgang des Produktionswerts zeigt den vollständigen Rückzug aus der Massenproduktion innerhalb der EU. Die verbleibende Kapazität konzentriert sich auf hochpreisige Spezialprodukte.
Die stabile Nettostrom-Importabhängigkeit von rund 55 % maskiert dabei eine zunehmende Fragilität: Die extrem hohe Konzentration auf China als Lieferanten bei gleichzeitig schrumpfender europäischer Produktionsbasis macht die EU in diesem Segment anfällig für Lieferunterbrechungen — ein Umstand, der angesichts wachsender geopolitischer Spannungen strategische Aufmerksamkeit erfordert.