Marktentwicklung: Schuhe mit Laufsohlen aus Kautschuk, Kunststoff oder rekonstituiertem Leder und Oberteil aus Leder, den Knöchel bedeckend (ausg. mit einem Metallschutz in der Vorderkappe sowie Sportschuhe, orthopädische Schuhe und Schuhe, die den Charakter von Spielzeug haben) (CN 640391) — 2015–2025
Einleitung
Der vorliegende Bericht analysiert die Marktentwicklung der Europäischen Union im Handel mit Knöchelschuhen aus Leder (CN 640391) im Zeitraum von 2015 bis 2025. Die Warengruppe umfasst Straßenschuhe mit Oberteilen aus Leder und Sohlen aus Kautschuk, Kunststoff oder rekonstituiertem Leder, die den Knöchel bedecken — ausgenommen Sicherheitsschuhe, Sportschuhe, orthopädische Schuhe und Spielzeugschuhe. Innerhalb der EU produzieren vor allem Italien, Deutschland und Polen diese Waren, während China, Vietnam und Indien die wichtigsten Lieferanten aus Drittländern darstellen.
Der Untersuchungszeitraum ist durch drei zentrale Ereignisse geprägt: den Brexit (2020), die COVID-19-Pandemie (2020–2021) sowie den russischen Überfall auf die Ukraine (2022) mit nachfolgenden Sanktionen. Diese Schocks überlagern einen ohnehin stattfindenden Strukturwandel: Die EU verliert als Produktionsstandort an Bedeutung und wird zunehmend zu einer Import- und Re-Export-Volkswirtschaft in diesem Segment.
Die drei Abschnitte des Berichts beleuchten erstens den grundlegenden Volumen-Preis-Widerspruch in der Handelsentwicklung, zweitens die tektonischen Verschiebungen bei den Handelspartnern, und drittens die sich wandelnde Marktstruktur innerhalb der EU.
I. Sinkende Handelsvolumen bei steigenden Durchschnittspreisen — ein Zeichen des Strukturwandels
Die EU als Nettoimporteurin verbucht auf beiden Seiten des Handels deutliche Volumenrückgänge
Im gesamten Betrachtungszeitraum ist die EU bei CN 640391 Nettoimporteurin, wenngleich sich das Handelsdefizit verbessert hat. Die Einfuhren sanken im Wert von 2,172 Mrd. € (2015) auf 1,692 Mrd. € (2025), was einem Rückgang von 22,1 % entspricht. Die Ausfuhren verringerten sich von 1,317 Mrd. € auf 1,104 Mrd. € (−16,2 %). Das Handelsdefizit schrumpfte entsprechend von −856 Mio. € auf −588 Mio. €, eine Verbesserung um 31,2 % (Übersicht Handelsentwicklung).
Noch deutlicher fällt der Rückgang in den physischen Volumina aus:
| Kennzahl | 2015 | 2020 | 2025 | Veränderung 2015→2025 |
|---|---|---|---|---|
| Importe (Tonnen) | 106.655 | 70.575 | 77.154 | −27,7 % |
| Exporte (Tonnen) | 27.938 | 23.308 | 16.094 | −42,4 % |
| Handelsdefizit (Mio. €) | −856 | −273 | −588 | +31,2 % |
Die Covid-19-Pandemie markiert einen deutlichen Einbruch: 2020 fielen die Importe auf 70.575 Tonnen (das Minimum des Zeitraums) und die Exporte auf 23.308 Tonnen. Obwohl sich die Volumina danach teilweise erholten, blieben sie deutlich unter dem Niveau von 2015.
Durchschnittspreise steigen — insbesondere bei EU-Exporten — auf ein historisches Hoch
Gleichzeitig zu den fallenden Volumina sind die durchschnittlichen Exportpreise der EU um 45,5 % gestiegen, von 47.125 €/t (2015) auf 68.571 €/t (2025). Die Importpreise erhöhten sich im selben Zeitraum nur moderat um 7,7 %, von 20.367 €/t auf 21.929 €/t. Der Exportpreis erreichte damit 2025 seinen Höchststand im gesamten Beobachtungszeitraum.
| Kennzahl | 2015 | 2020 | 2025 | Veränderung 2015→2025 |
|---|---|---|---|---|
| Importpreis (€/t) | 20.367 | 19.954 | 21.929 | +7,7 % |
| Exportpreis (€/t) | 47.125 | 57.097 | 68.571 | +45,5 % |
| Preisverhältnis Export/Import | 2,31 | 2,86 | 3,13 | — |
Diese Divergenz zwischen Volumen- und Preisentwicklung deutet auf eine Premiumisierung der EU-Ausfuhren hin: Geringere Mengen werden zu höheren Preisen exportiert, während die importierten Schuhe preislich relativ stabil bleiben. Der steigende Preisunterschied zwischen EU-Exporten und -Importen (das Verhältnis stieg von 2,3 auf 3,1) unterstreicht die Positionierung der EU-Schuhproduktion im oberen Preissegment.
Der Covid-19-Schock von 2020 wirkt nachhaltig auf die Handelsvolumina
Das Jahr 2020 stellt einen Wendepunkt dar. Sowohl Import- als auch Exportwerte brachen ein: Die Einfuhren sanken auf 1,605 Mrd. € (das Minimum des Zeitraums), die Ausfuhren auf 1,332 Mrd. €. Die Erholung in den Folgejahren verlief asymmetrisch: Die Exporte erreichten 2022 mit 1,560 Mrd. € einen Spitzenwert, fielen danach jedoch wieder kontinuierlich. Die Importe stiegen 2022 ebenfalls stark auf 2,434 Mrd. € an — den höchsten Wert des gesamten Zeitraums — um dann 2023 wieder deutlich einzubrechen.
Das ungewöhnlich hohe Importjahr 2022 lässt sich teilweise als Aufholeffekt und teilweise als Preiseffekt erklären: Die Importmengen stiegen 2022 auf 112.461 Tonnen (dem Höchststand), was auf Nachholeffekte nach den pandemiebedingten Lieferrückständen hindeutet. Der anschließende Rückgang 2023–2025 unter das Vor-Covid-Niveau signalisiert eine strukturelle Schwäche der europäischen Binnennachfrage.
II. Geopolitische Umbrüche verschieben die Handelsströme nachhaltig
Der Zusammenbruch der indonesischen Lieferungen und der Aufstieg Vietnams und Kambodschas
Die eindrucksvollste Veränderung auf der Importseite betrifft Indonesien: Die Lieferungen brachen von 296 Mio. € (2015) auf nur noch 71 Mio. € (2025) ein — ein Rückgang von 75,9 % (Länderdetail Importe). Die Volumina sanken von 24.841 Tonnen auf 3.276 Tonnen, was einem Rückgang von 86,8 % entspricht. Der Koeffizient der Variation (CV) von 0,855 für Indonesien ist der höchste aller Importpartner und signalisiert extreme Schwankungen.
Der Preis- und Mengenverlauf Indonesiens zeigt einen dramatischen Schock im Jahr 2019: Die Mengen sanken auf 3.416 Tonnen (nur 22,6 % des Vorjahres-Durchschnitts), während die Preise auf 25.581 €/t nahezu verdoppelt wurden (+96,2 % gegenüber dem Vor-Covid-Baseline). Die abnormality lag bei 6,4 Standardabweichungen — ein extremer statistischer Ausreißer (Schock-Ereignisse).
Im Gegenzug gewannen andere südostasiatische Lieferanten an Bedeutung. Vietnam, bereits 2015 der zweitgrößte Lieferant, konnte seine Position mit 376 Mio. € (2025) nahezu stabil halten (+0,9 %). Kambodscha hingegen steigerte seine Lieferungen um 66,0 % von 37 Mio. € auf 61 Mio. €. Die Verschiebung von Indonesien nach Vietnam und Kambodscha spiegelt sowohl politische Veränderungen als auch Diversifizierungsbestrebungen der europäischen Einkäufer wider.
| Lieferant | 2015 (Mio. €) | 2025 (Mio. €) | Veränderung | CV (Menge) |
|---|---|---|---|---|
| China | 466 | 413 | −11,3 % | 0,238 |
| Vietnam | 373 | 376 | +0,9 % | 0,218 |
| Indien | 287 | 272 | −5,4 % | 0,115 |
| Indonesien | 296 | 71 | −75,9 % | 0,855 |
| Bangladesch | 98 | 92 | −5,6 % | 0,159 |
| Bosnien & Herz. | 70 | 39 | −44,8 % | 0,274 |
| Kambodscha | 37 | 61 | +66,0 % | 0,255 |
Der Brexit hat die EU-Exportstruktur fundamental verändert
Das Vereinigte Königreich war 2015 mit Abstand der größte Exportmarkt für die EU mit 430 Mio. € (32,7 % aller Ausfuhren). Bis 2025 sanken die Exporte auf 189 Mio. € — ein Rückgang von 56,2 %. In Volumenterminen betrug der Rückgang 64,7 % (von 10.017 Tonnen auf 3.540 Tonnen). Die Volatilität der UK-Exporte war mit einem CV von 0,389 die höchste aller Exportdestinationen (Länderdetail Exporte).
Ein besonders auffälliger Einbruch geschah 2021, dem ersten Jahr nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase: Die Exportvolumina in das Vereinigte Königreich fielen von 8.329 Tonnen (2020) auf 4.953 Tonnen, was einem Rückgang von 40,5 % in einem einzigen Jahr entspricht. Obwohl sich die Mengen danach stabilisierten, blieben sie weit unter dem Vorkrisenniveau.
| Exportmarkt | 2015 (Mio. €) | 2021 (Mio. €) | 2025 (Mio. €) | Veränderung 2015→2025 |
|---|---|---|---|---|
| Vereinigtes Königreich | 430 | 236 | 189 | −56,2 % |
| Schweiz | 164 | 411 | 235 | +43,3 % |
| USA | 175 | 235 | 190 | +8,5 % |
| Russland | 148 | 123 | 60 | −59,7 % |
| Norwegen | 46 | 61 | 42 | −8,0 % |
| Türkei | 30 | 22 | 46 | +52,2 % |
| Kanada | 36 | 47 | 36 | −0,3 % |
Die Russland-Sanktionen und der Aufstieg der Türkei als Exportmarkt
Die Exporte in die Russische Föderation fielen von 148 Mio. € (2015) auf 60 Mio. € (2025), ein Rückgang von 59,7 %. Der Rückgang beschleunigte sich nach 2021: Von 123 Mio. € (2021) auf 60 Mio. € (2025), was die Wirkung der nach dem Überfall auf die Ukraine verhängten Handelsbeschränkungen widerspiegelt.
Als kompensierender Faktor trat die Türkei hervor: Die Exporte dorthin stiegen von 30 Mio. € auf 46 Mio. € (+52,2 %), mit einem Spitzenwert von 61 Mio. € im Jahr 2023. Auch die Schweiz entwickelte sich von einem zweitrangigen zu einem Hauptexportmarkt mit einem Spitzenwert von 411 Mio. € (2021), bevor sie sich 2025 bei 235 Mio. € einpendelte — immer noch deutlich über dem Niveau von 2015. Diese Verschiebung könnte teilweise auf Re-Export-Ströme über die Schweiz und die Türkei in Drittmärkte hindeuten.
Die Importkonzentration nimmt zu, die Exportkonzentration ab
Der Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) für die Importkonzentration stieg von 1.231 (2015) auf 1.461 (2025), was einer Zunahme um 18,6 % entspricht. Die Importe konzentrieren sich somit stärker auf wenige Lieferanten — trotz des Rückgangs Indonesiens (Konzentrationsanalyse). Im Zeitablauf erreichte der Import-HHI 2022 mit 1.495 seinen Höchstwert, als China mit 603 Mio. € und Vietnam mit 574 Mio. € ungewöhnlich hohe Lieferungen meldeten.
Im Gegensatz dazu sank der Export-HHI von 1.583 auf 1.163 (−26,6 %), was eine Diversifizierung der Absatzmärkte anzeigt. Die EU exportierte 2025 in eine breitere Palette von Märkten als noch 2015 — die Konzentration auf das Vereinigte Königreich nahm ab, während kleinere Märkte wie die Türkei und Kanada an Bedeutung gewannen.
III. Europäische Produktion im Niedergang — innerhalb der EU verschiebt sich das Kräfteverhältnis
Die EU-Schuhproduktion verliert dramatisch an Volumen
Die Produktion von CN 640391 innerhalb der EU ist im Zeitraum 2003–2024 um 67,1 % eingebrochen: von 424 Mio. Paar (2003) auf 139 Mio. Paar (2024) (Produktionsvolumen). Der Produktionswert sank im selben Zeitraum von 9,536 Mrd. € auf 7,639 Mrd. € (−19,9 %). Der durchschnittliche Produktionspreis stieg jedoch von 22,50 €/Paar (2003) auf 54,81 €/Paar (2024) — eine Verdopplung.
Diese Entwicklung bestätigt den Trend zur Premiumisierung: Die EU produziert weniger, aber zu höheren Preisen. Die Volumenproduktion verlässt die EU in Richtung Asien und Südosteuropa, während qualitativ hochwertige und markenstarke Produkte in verbleibenden Produktionsstätten — insbesondere in Italien — hergestellt werden.
Innerhalb der EU verschiebt sich die Spezialisierung nach Süd- und Osteuropa
Die Analyse der Spezialisierungskoeffizienten (RSCA) für 2025 zeigt eine klare geografische Clusterung:
| Land | RSCA | RCA | Produktionsanteil | Handelsanteil |
|---|---|---|---|---|
| Kroatien | 0,750 | 7,002 | 2,9 % | 0,4 % |
| Portugal | 0,608 | 4,106 | 5,7 % | 1,4 % |
| Italien | 0,232 | 1,604 | 12,8 % | 8,0 % |
| Rumänien | 0,216 | 1,551 | 2,6 % | 1,7 % |
| Polen | 0,172 | 1,415 | 9,4 % | 6,6 % |
Kroatien weist mit einem RCA-Wert von 7,0 die höchste Spezialisierung auf, gefolgt von Portugal mit 4,1. Italien, traditionell die dominierende Schuhproduktionsnation der EU, hält einen RSCA von 0,232 — immer noch positiv, aber vergleichsweise niedriger als die kleineren Produzenten.
Auf der anderen Seite des Spektrums sind Malta (RSCA −0,973), Irland (−0,940) und Luxemburg (−0,807) die am wenigsten spezialisierten Länder. Deutschland, der größte Importeur mit 339 Mio. € (2025), hat einen negativen RSCA von −0,112 und ist damit ein Nettoimporteur in diesem Segment.
Italien behauptet seine Rolle als Exporteur, Deutschland und Polen gewinnen an Boden
Italien ist unverändert der größte EU-Exporteur mit 365 Mio. € (2025), was einem Rückgang von 19,6 % gegenüber 2015 entspricht. Deutschland hingegen steigerte seine Exporte um 48,6 % von 185 Mio. € auf 275 Mio. € und nähert sich damit Italien an. Polen verzeichnete den stärksten prozentualen Anstieg aller großen Exporteure: +58,4 % von 48 Mio. € auf 76 Mio. € (Top-Exporteure nach Land).
Im Gegensatz dazu verloren die Niederlande (−64,8 %), Spanien (−41,5 %) und Portugal (−37,3 %) deutlich an Exportvolumen. Die Verschiebung nach Deutschland und Polen spiegelt die osteuropäische Integration der Schuhlieferketten wider, wobei insbesondere polnische Hersteller an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen haben.
Die dominanten Importsegmente bleiben geschlechtsspezifische Straßenschuhe
Die Segmentanalyse zeigt, dass drei Warenkategorien den Großteil des Handels ausmachen. Im Import dominieren 2025:
| Segment | Beschreibung | Importmenge (t) | Importwert (Mio. €) |
|---|---|---|---|
| 64039118 | Frauen, Knöchel, ≥24 cm | 23.987 | 582 |
| 64039116 | Männer, Knöchel, ≥24 cm | 20.887 | 400 |
| 64039113 | Unisex, Knöchel, ≥24 cm | 13.402 | 255 |
Diese drei Kategorien machen zusammen 75,6 % des Importwertes aus. Auffällig ist der Rückgang des Unisex-Segments (64039113): Die Importmengen sanken von 32.343 Tonnen (2015) auf 13.402 Tonnen (2025), ein Rückgang von 58,6 %. Die Preise stiegen im Gegenzug von 12.476 €/t auf 19.040 €/t (+52,6 %), was auf eine zunehmende geschlechtsspezifische Differenzierung der Produkte hindeutet.
Im Export überwiegen ebenfalls die geschlechtsspezifischen Kategorien, wobei das Frauensegment (64039118) mit 400 Mio. € (2025) dominiert. Der Exportpreis des Frauensegments lag 2025 bei 84.474 €/t — deutlich über dem der anderen Segmente und nahezu doppelt so hoch wie der Importpreis desselben Segments (24.256 €/t).
Schlussbetrachtung
Die Entwicklung von CN 640391 im Zeitraum 2015–2025 lässt sich als ein Prozess der tiefgreifenden strukturellen Transformation zusammenfassen. Drei zentrale Erkenntnisse zeichnen sich ab:
Erstens vollzieht sich ein anhaltender Volumenrückgang bei gleichzeitiger Preissteigerung, insbesondere auf der Exportseite. Die EU exportiert weniger Schuhe, aber zu deutlich höheren Preisen, was auf eine Verlagerung der Produktion in das Premium- und Luxussegment hindeutet. Der durchschnittliche Exportpreis übersteigt den Importpreis um das Dreifache.
Zweitens haben geopolitische Ereignisse die Handelsströme nachhaltig umgeformt. Der Brexit halbierte die Exporte in das Vereinigte Königreich nahezu; die Russland-Sanktionen reduzierten die Exporte dorthin um 60 %; der Zusammenbruch der indonesischen Lieferungen wurde durch Vietnam und Kambodscha kompensiert. Die Importkonzentration hat trotz dieser Verschiebungen zugenommen — ein potenzielles Risiko für die Lieferkettenresilienz.
Drittens erodiert die europäische Schuhproduktion kontinuierlich. Die Produktionsmengen sind seit 2003 um mehr als zwei Drittel gesunken. Innerhalb der EU verschiebt sich das Produktionszentrum von den traditionellen Standorten (Spanien, Niederlande) nach Osteuropa (Polen) und Südeuropa (Portugal, Kroatien), während Italien seine Premium-Position behauptet. Deutschland entwickelt sich gleichzeitig vom reinen Importeur zu einem bedeutenden Exporteur — ein Indiz für eine erfolgreiche Re-Positionierung im oberen Preissegment.
Die Daten legen nahe, dass der EU-Schuhsektor bei CN 640391 auf dem Weg ist, sich zu einer spezialisierten Exportwirtschaft für hochwertige Lederstraßenschuhe zu entwickeln, die ihre Volumenproduktion zunehmend in Drittländer verlagert. Die verbleibende europäische Produktion konzentriert sich auf Design, Markenführung und Qualitätsfertigung.