Marktentwicklung: Flacherzeugnisse aus Eisen oder nichtlegiertem Stahl, mit einer Breite von >= 600 mm, in Rollen "Coils", nur warmgewalzt, weder plattiert noch überzogen, mit einer Dicke von >= 3 mm, jedoch < 4,75 mm, ungebeizt, ohne Oberflächenmuster (CN 720838) — 2015–2025
Einleitung
Der vorliegende Bericht analysiert die Handelsentwicklung der Europäischen Union im Segment der warmgewalzten Flacherzeugnisse aus Eisen oder nichtlegiertem Stahl (Zolltarifnummer 720838) über den Zeitraum 2015 bis 2025. Das Produkt findet breite Anwendung in der Bauwirtschaft, im Maschinenbau und in der Automobilindustrie und gehört zu den zentralen Halbzeugen der europäischen Stahlindustrie. Der Untersuchungszeitraum umfasst dabei eine Phase tiefgreifender Veränderungen: von der Erholung nach der Finanzkrise über die globale COVID-19-Pandemie, massive Stahlpreisschocks im Jahr 2021 bis hin zu den geopolitischen Umbrüchen infolge des Krieges in der Ukraine. Diese Ereignisse haben die Handelsströme dieses Produktes nachhaltig verändert. Die Analyse basiert auf Daten der EU Trade Dashboard und umfasst Importe, Exporte, Produktionsvolumina, Handelspartnerstrukturen sowie Volatilitäts- und Schockindikatoren. Weitere Detaildaten finden sich auf der Übersichtsseite des EU Trade Dashboards.
1. Strukturelle Verschiebung: Steigende Importabhängigkeit bei schwindender Exportfähigkeit
Die zentrale Entwicklung des Untersuchungszeitraums ist ein fundamentaler Strukturwandel der EU-Außenhandelsposition bei CN 720838. Die EU wandelte sich von einer stark importabhängigen, aber exportaktiven Volkswirtschaft zu einem Markt mit noch deutlicher erhöhtem Importbedarf bei gleichzeitig stark rückläufigen Ausfuhren.
1.1 Importe wachsen überproportional, Exporte brechen ein
Zwischen 2015 und 2025 stieg der Importwert um 73,9 % von 781,3 Mio. EUR auf 1.358,8 Mio. EUR, wobei die importierte Menge um 24,7 % von 2.047.898 Tonnen auf 2.554.466 Tonnen zunahm. Parallel dazu sank der Exportwert um 51,8 % von 196,5 Mio. EUR auf 94,6 Mio. EUR, und die exportierte Menge brach sogar um 70,2 % von 536.392 Tonnen auf lediglich 159.646 Tonnen ein. Die folgende Tabelle fasst die Kernindikatoren zusammen:
| Indikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Importwert (Mio. EUR) | 781,3 | 1.358,8 | +73,9 % |
| Importmenge (t) | 2.047.898 | 2.554.466 | +24,7 % |
| Exportwert (Mio. EUR) | 196,5 | 94,6 | −51,8 % |
| Exportmenge (t) | 536.392 | 159.646 | −70,2 % |
| Handelsbilanz (Mio. EUR) | −584,8 | −1.264,2 | −116,2 % |
Quelle: Allgemeine Übersicht – Handel
Die Handelsbilanz verschlechterte sich von −584,8 Mio. EUR auf −1.264,2 Mio. EUR, was einer Verdopplung des Defizits entspricht.
1.2 Steigende Preise kompensieren nur teilweise den Mengenrückgang
Sowohl Import- als auch Exportpreise stiegen im Beobachtungszeitraum deutlich an: Die durchschnittlichen Exportpreise erhöhten sich um 60,2 % (von 366 EUR/t auf 587 EUR/t), die Importpreise um 39,4 % (von 381 EUR/t auf 532 EUR/t). Der starke Preisanstieg erklärt, warum der Exportwert weniger stark fiel als die Exportmenge. Dennoch vermag die Preisentwicklung den gravierenden Mengenrückgang bei den Exporten nicht auszugleichen. Die EU verlor somit sowohl in mengenmäßiger als auch in wettbewerbsmäßiger Hinsicht an Boden.
1.3 Zunehmende Importabhängigkeit der EU
Der Nett Import Reliance Index (Anteil des Importsaldo am inländischen Verbrauch) stieg von 16,9 % im Jahr 2015 auf 26,0 % im Jahr 2025 — ein Anstieg um 53,8 %. Damit bezieht die EU mittlerweile mehr als ein Viertel ihres Verbrauchs dieses Produkts aus Drittländern. Die Export Quote (Export Propensity) fiel hingegen von 12,9 % (2015) auf 7,5 % (2025), was zeigt, dass der EU-Stahlsektor zunehmend auf den Binnenmarkt fokussiert und international an Wettbewerbsfähigkeit verliert.
| Indikator | 2015 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Nett Import Reliance (%) | 16,9 | 26,0 | +53,8 % |
| Export Propensity (%) | 12,9 | 7,5 | −42,2 % |
| Trade Intensity (%) | 34,7 | 35,1 | +1,3 % |
Quelle: Netto-Importabhängigkeit
1.4 Rückläufige EU-Produktion als strukturelle Ursache
Die EU-Produktion bei CN 720838 sank im Beobachtungszeitraum: Die Produktionsmenge fiel von 25,8 Mio. Tonnen (2008, dem historischen Hoch) auf 19,9 Mio. Tonnen (2024), was einem Rückgang von 23 % entspricht. Der Produktionswert lag 2024 bei 12,6 Mrd. EUR und damit nur 5,5 % unter dem Niveau von 2015. Die Produktionspreise stiegen dabei von 0,45 EUR/kg (2015) auf 0,63 EUR/kg (2024), mit einem Spitzenwert von 0,90 EUR/kg im Jahr 2022. Der kontinuierliche Rückgang der Produktionskapazitäten — verursacht durch hohe Energiekosten, Klimaregulierung (CBAM) und globale Überkapazitäten — ist ein wesentlicher Treiber der steigenden Importabhängigkeit.
Quelle: Produktionsvolumina
2. Globale Preisschocks und geopolitische Umbrüche als Treiber der Handelsdynamik
Der Zeitraum 2020–2022 markiert eine Phase außergewöhnlicher Volatilität bei CN 720838, die durch die COVID-19-Pandemie und den globalen Stahlpreisschock ausgelöst wurde. Diese Schocks haben die Handelsmuster nachhaltig verändert und bestehende Schwachstellen in der europäischen Versorgungskette offengelegt.
2.1 Der Stahlpreisschock von 2021
Das Jahr 2021 stellte einen Wendepunkt dar. Die Importpreise verdoppelten sich nahezu: von einem durchschnittlichen Niveau um 350–450 EUR/t in den Vorjahren auf 700–900 EUR/t. Die Exportpreise stiegen ebenfalls, jedoch in geringerem Maße. Die Analyse der Schockereignisse zeigt eine Vielzahl signifikanter Preissprünge im Jahr 2021:
| Partner | Flow | Preisschock 2021 (%) | Abnormalität | Wertanteil (%) |
|---|---|---|---|---|
| Brazil | Import | +111,0 | 22,2 | 5,9 |
| North Macedonia | Export | +86,4 | 19,4 | 7,8 |
| Serbia | Import | +90,0 | 17,2 | 5,6 |
| Ukraine | Import | +103,0 | 16,5 | 11,8 |
| United States | Export | +101,5 | 27,5 | 7,3 |
Quelle: Schockereignisse
Die Schocks betrafen praktisch alle bedeutenden Handelspartner gleichermaßen, was auf einen globalen Angebotsengpass und nicht auf länderspezifische Ursachen hindeutet. Besonders auffällig ist die Kombination aus Preisexplosion und simultanem Mengenrückgang bei mehreren Importpartnern: So sanken die Importmengen aus der Türkei 2021 auf 312.792 t (Vorjahr: 534.993 t), aus Indien auf 431.765 t (Vorjahr: 234.057 t — hier hingegen ein Mengenanstieg), und aus Serbien auf 73.232 t (Vorjahr: 114.234 t).
2.2 Volatilitätsprofile der Handelspartner
Der Variationskoeffizient (CV) als Maß für die Mengenvolatilität zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den Handelspartnern. Auf der Importseite weisen asiatische Lieferanten die höchste Volatilität auf, während serbische und türkische Lieferungen vergleichsweise stabil blieben:
| Importpartner | CV (Menge) | Volatilitätsklassifikation |
|---|---|---|
| Indonesia | 1,66 | Sehr hoch |
| Japan | 1,15 | Hoch |
| Iran | 1,23 | Hoch |
| Viet Nam | 0,92 | Hoch |
| Brazil | 0,86 | Mittel–hoch |
| Russian Federation | 0,73 | Mittel |
| Ukraine | 0,67 | Mittel |
| Türkiye | 0,57 | Mittel |
| India | 0,53 | Mittel |
| Korea, Republic of | 0,49 | Mittel |
| Serbia | 0,39 | Niedrig |
Quelle: Volatilitätsanalyse
Auf der Exportseite ist die Volatilität bei Tunesien (CV 1,64), Bangladesch (1,28) und den USA (1,06) besonders hoch, was auf sporadische und schwer planbare Handelsbeziehungen hindeutet. Der wichtigste Exportpartner Großbritannien zeigt dagegen eine moderate Volatilität (CV 0,37).
2.3 Nachhaltige Auswirkungen der Preisschocks
Die Schocks von 2021 waren nicht vorübergehend. Die Daten zeigen, dass die Preise auch 2022 und 2023 auf einem deutlich höheren Niveau verharrten als vor der Krise. So lagen die Importpreise 2024 bei 532 EUR/t und damit immer noch 40 % über dem Niveau von 2015. Die Preisschocks haben zudem zu einer strukturellen Verschiebung der Handelsströme beigetragen: Lieferanten, die in der Schockphase ihre Preise besonders stark erhöhten (z. B. Brasilien, Russland), verloren in der Folge Marktanteile, während andere (z. B. Ukraine, Indonesien) ihre Position ausbauen konnten.
3. Neuausrichtung der Handelspartner: Vom russischen Rückzug zur Diversifizierung über die Ukraine und Südostasien
Die geopolitischen Ereignisse des Untersuchungszeitraums — insbesondere die westlichen Sanktionen gegen Russland ab 2022 — haben die Handelspartnerstruktur der EU bei CN 720838 grundlegend umgestaltet. Gleichzeitig vollzog sich eine bemerkenswerte Verschiebung zugunsten neuer Lieferanten aus Südostasien und Osteuropa.
3.1 Der russische Lieferantenausstieg
Russland war 2015 mit 104,7 Mio. EUR und 2021 sogar mit 371,6 Mio. EUR einer der wichtigsten Importpartner der EU. Nach dem Beginn der Sanktionen im Jahr 2022 sank der Importwert sprunghaft: auf 59,0 Mio. EUR (2022), 0,6 Mio. EUR (2023), 0,1 Mio. EUR (2024) und schließlich praktisch auf null (2025). Dieser Zusammenbruch ist die deutlichste Supply-Disruption im gesamten Beobachtungszeitraum. In mengenmäßiger Hinsicht fielen die Importe von 502.161 t (2021) auf 75.252 t (2022), 716 t (2023) und 156 t (2024). Die Schockanalyse bestätigt diesen als „Exit"-Klassifikation: Der Mengeneinbruch betrug 99,9 % gegenüber dem Basiszeitraum, bei gleichzeitig steigenden Preisen (771 EUR/t vs. 409 EUR/t Baseline).
3.2 Die Ukraine als strategischer Ersatzlieferant
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Ukraine als Importpartner. Vor dem Krieg (2020) beliefen sich die Importe auf lediglich 4,7 Mio. EUR und 12.086 t. Bereits 2021 — also noch vor Kriegsbeginn — stiegen die Importe auf 155,8 Mio. EUR und 190.198 t. Nach dem russischen Angriff wuchs der Handel weiter: 2025 erreichten die Importe 233,0 Mio. EUR und 442.017 t. Die Ukraine wurde damit vom Nischenlieferanten zum drittgrößten Importpartner der EU bei CN 720838. Dies ist umso bemerkenswerter, als die ukrainische Stahlindustrie selbst durch den Krieg schwer getroffen wurde. Die Handelszunahme dürfte teilweise auf die EU-Handelserleichterungen und Solidaritätskorridore sowie den Wegfall des russischen Wettbewerbs zurückzuführen sein.
| Jahr | Ukraine – Importwert (Mio. EUR) | Ukraine – Importmenge (t) |
|---|---|---|
| 2015 | 101,6 | 280.435 |
| 2018 | 23,0 | 49.000 |
| 2020 | 4,7 | 12.086 |
| 2021 | 155,8 | 190.198 |
| 2023 | 144,4 | 233.599 |
| 2025 | 233,0 | 442.017 |
3.3 Aufstieg neuer Lieferanten aus Asien
Parallel zum russischen Rückzug etablierten sich neue Lieferanten:
Viet Nam trat erstmals 2018 als Importpartner auf (3,3 Mio. EUR) und erreichte 2023 mit 300,2 Mio. EUR den Spitzenwert, bevor der Handel 2025 auf 69,0 Mio. EUR zurückging. Die Volatilität ist dabei extrem hoch (CV 0,92). Indonesien erschien ebenfalls erst spät im Handelsregister: 2019 noch marginal (0,5 Mio. EUR, 499 t), explodierten die Importe 2025 auf 622.135 t — den mengenmäßig größten Einzelposten aller Partner in diesem Jahr. Japan stieg 2021–2023 zu einem bedeutenden Lieferanten auf (Spitze: 238,7 Mio. EUR / 259.847 t in 2022), bevor der Handel 2025 auf 23,4 Mio. EUR / 39.817 t zurückging.
Diese Dynamik spiegelt die globale Umorientierung der Stahlströme wider: Lieferanten, die zuvor in andere Regionen exportierten, nutzten die Lücke, die der russische Rückgang in der EU-Versorgung hinterließ.
3.4 Rückläufige Exportmärkte: Türkei und USA
Auf der Exportseite verlor die EU ihre wichtigsten Märkte. Der Export in die Türkei — 2015 mit 105,4 Mio. EUR das mit Abstand wichtigste Exportziel — sank bis 2025 auf 28,0 Mio. EUR (−73,5 %). Die mengenmäßige Abnahme war noch drastischer: von 303.388 t auf 47.958 t (−84,2 %). Die Exporte in die USA brachen von 25,1 Mio. EUR (2015) auf 0,3 Mio. EUR (2025) ein (−98,8 %), was teilweise auf US-Schutzzölle (Section 232) zurückzuführen ist.
Einzig Großbritannien entwickelte sich als Exportziel positig: von 20,0 Mio. EUR (2015) auf 59,1 Mio. EUR (2025), was einem Anstieg von 196,2 % entspricht. In mengenmäßiger Hinsicht verdoppelten sich die Exporte von 46.195 t auf 96.769 t. Großbritannien wurde damit 2025 zum wichtigsten Exportpartner der EU bei CN 720838, was den nachhaltigen Einfluss des Brexits und die Notwendigkeit widerspiegelt, die Handelsbeziehungen neu zu justieren.
3.5 Diversifizierung der Importquellen und Konzentrationsentwicklung
Der Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) für Importe sank von 1.543 (2015) auf 1.273 (2025), was eine moderate Diversifizierung der Importquellen anzeigt. Allerdings verbirgt dieser Rückgang eine erhebliche Volatilität: Der HHI schwankte zwischen 796 (2022, sehr diversifiziert) und 2.152 (2019, mäßig konzentriert). Auf der Exportseite nahm die Konzentration hingegen zu: von 3.229 auf 4.787, da die EU ihre Exporte zunehmend auf wenige Märkte (v. a. Großbritannien) konzentrierte.
| HHI-Komponente | 2015 | 2019 | 2021 | 2022 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| Import-HHI (Wert) | 1.543 | 2.152 | 1.100 | 796 | 1.273 |
| Export-HHI (Wert) | 3.229 | 3.166 | 2.341 | 2.285 | 4.787 |
Quelle: Konzentrationsanalyse
3.6 Regionale Spezialisierung innerhalb der EU
Innerhalb der EU zeigt sich ein stark divergentes Bild der Spezialisierung. Gemäß dem Revealed Symmetric Comparative Advantage Index (RSCA) weisen Slowakei (RSCA 0,69), Frankreich (0,37), Spanien (0,28) und Belgien (0,23) komparative Vorteile bei CN 720838 auf. Italien — obwohl mit Abstand der größte Importeur (650,7 Mio. EUR in 2025) — hat hingegen keinen komparativen Vorteil (RSCA −0,56), was auf seine hohe Verbraucher- und Weiterverarbeitungskapazität bei gleichzeitig geringer eigener Produktion hindeutet.
Quelle: Spezialisierungskarte
Schlussbetrachtung
Die Analyse des EU-Handels mit CN 720838 über den Zeitraum 2015–2025 offenbart drei miteinander verknüpfte Megatrends: Erstens eine strukturelle Abnahme der Exportfähigkeit der EU bei gleichzeitig steigender Importabhängigkeit, die auf rückläufige Produktionskapazitäten und einen globalen Preiswettbewerbsdruck zurückzuführen ist. Zweitens eine massive Preis- und Angebotsvolatilität, die ihren Höhepunkt im globalen Stahlpreisschock von 2021 fand und die Verwundbarkeit der europäischen Versorgungskette offenlegte. Drittens eine fundamentale Neuausrichtung der Handelspartnerstruktur, ausgelöst durch die Sanktionen gegen Russland und begünstigt durch die geopolitische Neuordnung.
Die Handelsbilanz hat sich im Betrachtungszeitraum mehr als verdoppelt (von −585 Mio. EUR auf −1.264 Mio. EUR). Die EU bezieht nunmehr über ein Viertel ihres Bedarfs an diesem Halbzeug aus Drittländern. Die Lieferantenbasis hat sich zwar diversifiziert — der russische Anteil wurde durch ukrainische, vietnamesische und indonesische Lieferanten ersetzt —, doch die neuen Handelsbeziehungen weisen zum Teil eine hohe Volatilität auf (Viet Nam: CV 0,92; Indonesien: CV 1,66). Großbritannien hat sich als stabilster Exportmarkt etabliert und die Position der Türkei als wichtigstes Ausfuhrziel abgelöst.
Für die europäische Stahlindustrie und die Handelspolitik ergeben sich daraus mehrere Herausforderungen: die Notwendigkeit, die heimische Produktionsbasis zu stärken oder zumindest zu stabilisieren, die Absicherung der Versorgungssicherheit gegenüber volatilen Drittlieferanten sowie die Entwicklung robusterer Exportstrategien, um den globalen Wettbewerbsverlust aufzuhalten. Die Einführung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und die anhaltenden globalen Überkapazitäten werden diese Dynamiken in den kommenden Jahren weiter prägen.