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Marktentwicklung: Backvorrichtungen, Bratvorrichtungen, Grillvorrichtungen, Kochvorrichtungen und Warmhaltevorrichtungen sowie Tellerwärmer, für den Haushalt, aus Eisen oder Stahl, für Feuerung mit gasförmigen Brennstoffen oder mit Gas und anderen Brennstoffen (ausg. Großküchengeräte) (CN 732111) — 2015–2025

Einleitung

Der vorliegende Bericht untersucht die Handelsentwicklung der Europäischen Union im Zeitraum 2015 bis 2025 für das Zollprodukt CN 732111 — kurz gefasst: Gasbetriebene Haushaltskoch- und Backgeräte aus Eisen oder Stahl (ausgenommen Großküchengeräte). Dieses Produktsegment umfasst Gasbacköfen, Gasherde, Grills, Warmhalte- und Kochvorrichtungen für den privaten Haushalt und bildet einen wesentlichen Teil des europäischen Haushaltsgerätemarktes. Im Zeitraum von über einem Jahrzehnt hat sich die EU von einem Überschussproduzenten und -exporteur zu einer zunehmend importabhängigen Volkswirtschaft gewandelt — ein Strukturwandel, der durch geopolitische Verwerfungen, steigende Importkonzentration und einen drastischen Rückgang der heimischen Produktion gekennzeichnet ist.

Übersicht über den Gesamthandel


I. Vom Überschuss zum Defizit: Die tiefgreifende Handelsstrukturverschiebung der EU

Der Übergang vom Nettexporteur zum Nettimporteur ist das dominante Merkmal der Periode

Die gravierendste Veränderung im Zeitraum 2015–2025 ist der Übergang der EU vom Status eines Nettexporteurs zu dem eines Nettimporteurs. Im Jahr 2015 erwirtschaftete die EU im Segment CN 732111 einen positiven Handelsbilanzüberschuss von rund 117,7 Mio. €. Bis 2022 hatte sich dies in ein Defizit von −470,8 Mio. € verwandelt. Im Jahr 2025 betrug das Defizit noch −229,7 Mio. € — eine Veränderung um −295 % gegenüber dem Ausgangsniveau.

Indikator 2015 2025 Veränderung
Exporte (Wert, Mio. €) 561,9 418,5 −25,5 %
Exporte (Menge, Tonnen) 81.118 44.398 −45,3 %
Exporte (Preis, €/Tonne) 6.927 9.425 +36,1 %
Importe (Wert, Mio. €) 444,2 648,2 +45,9 %
Importe (Menge, Tonnen) 95.247 137.834 +44,7 %
Importe (Preis, €/Tonne) 4.664 4.703 +0,8 %
Handelsbilanz (Mio. €) +117,7 −229,7 −295,1 %

Gesamthandelszahlen

Die EU-Exporte sind sowohl mengen- als auch wertseitig rückläufig — der Rückgang wird durch steigende Exportpreise nur teilweise abgefedert

Die EU-Ausfuhren im Segment CN 732111 sanken von 561,9 Mio. € (2015) auf 418,5 Mio. € (2025), was einem Rückgang von 25,5 % entspricht. Mengenmäßig war der Rückgang mit 45,3 % sogar noch deutlicher — von 81.118 Tonnen auf 44.398 Tonnen. Dieser Trend spiegelt den langfristigen Rückgang der EU-Produktionskapazitäten wider. Allerdings stieg der durchschnittliche Exportpreis von 6.927 €/Tonne auf 9.425 €/Tonne (+36,1 %), was darauf hindeutet, dass die EU-Hersteller zunehmend auf hochwertigere und höherpreisige Produkte ausweichen, um den Mengenrückgang zu kompensieren. Bemerkenswert war das coronabedingte Anstiegsjahr 2021, in dem die Exporte auf 526,5 Mio. € stiegen, bevor sie bis 2023 auf 375,3 Mio. € — den Tiefstwert der Periode — fielen. 2024 und 2025 zeigen leichte Erholungen.

Die EU-Importe haben sich sowohl mengen- als auch wertseitig stark ausgeweitet

Die Einfuhren stiegen von 444,2 Mio. € (2015) auf 648,2 Mio. € (2025) — eine Steigerung von 45,9 %. Mengenmäßig stieg der Import von 95.247 Tonnen auf 137.834 Tonnen (+44,7 %). Auffällig war der massive Importanstieg 2021/2022, als die Importe auf 855,1 Mio. € bzw. 960,0 Mio. € schossen — niveaumäßig ein Anstieg um mehr als das Doppelte gegenüber 2015. Diese Phase fiel mit den coronabedingten Nachfrageverschiebungen und dem Übergang zum Brexit zusammen, der die Importwege umstrukturierte. Die durchschnittlichen Importpreise blieben mit rund 4.700 €/Tonne nahezu stabil — ein deutlicher Gegensatz zu den steigenden Exportpreisen.

Die Nettostromdynamik zeigt eine zunehmende Importabhängigkeit der EU

Der Netto-Import-Reliance-Indikator zeigt einen dramatischen Wandel: Von −39,5 % im Jahr 2015 (also Nettexporteur-Status) stieg der Wert auf +24,4 % im Jahr 2025. Der Höchstwert wurde 2022 mit 47,2 % erreicht. Parallel dazu stieg die Exportneigung (Anteil der Exporte an der Produktion) von 38,5 % auf 95,6 % und die Handelsintensität von 44,2 % auf 98,1 %. Diese drei Indikatoren zusammen zeigen, dass die EU im Segment CN 732111 inzwischen in hohem Maße in den Welthandel eingebunden ist — sowohl als Käufer als auch als Verkäufer — und ihre Nettoversorgung über Importe sicherstellt.

Indikator 2015 2022 2025 Veränderung
Netto-Import-Reliance (%) −39,5 47,2 24,4 +161,6 %
Handelsintensität (%) 44,2 102,9 98,1 +121,8 %
Exportneigung (%) 38,5 92,8 95,6 +148,1 %

II. China dominiert die Importe — Italien, Niederlande und Polen prägen die Exportseite

China ist mit weitem Abstand der wichtigste Importpartner der EU

Die Partnerländeranalyse zeigt eine extreme Konzentration der EU-Importe auf China. Im Jahr 2025 beliefen sich die Importe aus China auf 480,8 Mio. € — das entspricht rund 74 % aller Importe im Segment CN 732111. Der chinesische Anteil hat sich im Zeitraum mehr als verdoppelt: von 239,1 Mio. € (2015) auf 480,8 Mio. € (2025). Mengenmäßig stiegen die Importe aus China von 54.818 Tonnen auf 106.367 Tonnen. Der durchschnittliche Importpreis aus China lag stabil zwischen 4.200 und 5.500 €/Tonne — deutlich unter dem EU-Durchschnittsexportpreis, was die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Produkte unterstreicht.

Im Jahr 2022, dem Höchstjahr, erreichten die Importe aus China 738,0 Mio. €, was auf coronabedingte Nachfrageeffekte und Lieferkettenverschiebungen zurückzuführen ist. 2023 fielen sie infolge der konjunkturellen Abkühlung auf 289,0 Mio. €, bevor sie sich 2024 und 2025 wieder erholten.

Türkiye ist der zweitgrößte Importpartner mit stabiler Position

Mit 116,4 Mio. € (2025) ist Türkiye der zweitwichtigste Lieferant der EU — ein Plus von 27,1 % gegenüber 2015. Die türkischen Importe waren mengenmäßig über den gesamten Zeitraum relativ stabil (zwischen 24.000 und 32.000 Tonnen), was auf eine etablierte Handelsbeziehung hindeutet. Der durchschnittliche Importpreis aus Türkiye lag bei rund 4.500–5.000 €/Tonne, ähnlich dem chinesischen Niveau. Die Herfindahl-Hirschman-Index-Analyse für Importe zeigt einen Anstieg des HHI von 3.536 (2015) auf 5.838 (2025), was die zunehmende Konzentration auf wenige Lieferländer — insbesondere China — bestätigt.

Herkunftsland Importe 2015 (Mio. €) Importe 2025 (Mio. €) Veränderung
China 239,1 480,8 +101,1 %
Türkiye 91,6 116,4 +27,1 %
United Kingdom 35,5 16,9 −52,3 %
United States 52,8 6,8 −87,1 %
Canada 9,2 11,5 +25,3 %

Top-Importpartner nach Wert

Der Brexit hat die Importstruktur der EU nachhaltig verändert

Die Importe aus dem Vereinigten Königreich sind von 35,5 Mio. € (2015) auf 16,9 Mio. € (2025) gesunken — ein Rückgang von 52,3 %. Mengenmäßig fielen die Importe von 4.340 Tonnen auf 1.332 Tonnen. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Importpreise aus dem UK von 8.182 €/Tonne auf 12.708 €/Tonne, was auf eine Verschiebung hin zu hochwertigeren Nischenprodukten hindeutet. Der Brexit führte zu einer Neuausrichtung der Handelsströme, wobei China und Türkiye Marktanteile des UK übernahmen.

Auf der Exportseite dominieren Italien, Polen und Deutschland

Die EU-Exportstruktur zeigt eine klare Dreier-Spitze unter den exportierenden Mitgliedstaaten:

  • Italien war 2015 mit 327,2 Mio. € der mit Abstand größte Exporteur (58 % der EU-Exporte). Bis 2025 sanken die italienischen Ausfuhren auf 184,8 Mio. € (−43,5 %), was dem allgemeinen Rückgang der EU-Produktion entspricht. Dennoch blieb Italien der führende Exporteur.
  • Polen verzeichnete den stärksten Exportanstieg aller EU-Länder: von 73,8 Mio. € (2015) auf 79,4 Mio. € (2025), wobei der Anstieg konzentriert auf die letzten Jahre erfolgte (38,5 Mio. € in 2023 → 79,4 Mio. € in 2025). Polen profitiert offenbar von Kosten- und Standortvorteilen.
  • Deutschland blieb mit rund 51,7 Mio. € (2025) relativ stabil (−4,5 % gegenüber 2015).
  • Schweden zeigte das stärkste prozentuale Wachstum: von 2,0 Mio. € auf 10,2 Mio. € (+420 %).

Auf der Nachfrageseite haben sich Saudi-Arabien, die USA und die Schweiz als stabile Märkte erwiesen

Die wichtigsten Exportmärkte der EU verzeichneten gemischte Entwicklungen:

  • Vereinigtes Königreich als größter Abnehmer: Rückgang von 106,6 Mio. € auf 48,1 Mio. € (−54,9 %) — teils Brexit-bedingt.
  • Saudi-Arabien: Rückgang von 70,8 Mio. € auf 39,9 Mio. € (−43,6 %).
  • Russische Föderation: Drastischer Rückgang von 55,4 Mio. € auf 10,4 Mio. € (−81,1 %) — vor allem seit 2022 infolge der Sanktionen.
  • Vereinigte Staaten: Starker Anstieg von 38,4 Mio. € auf 84,4 Mio. € (+119,6 %) — die USA wurden zum zweitwichtigsten Exportmarkt der EU.
  • Australien: Rückgang von 35,6 Mio. € auf 21,3 Mio. € (−40,2 %).

Top-Exportpartner nach Wert

Die EU-Produktion ist drastisch eingebrochen — ein Treiber der Importabhängigkeit

Die Produktionsvolumen zeigen einen beunruhigenden Trend: Die EU-Produktion im Segment CN 732111 fiel von rund 7,2 Mio. Stück (2003) auf 2,9 Mio. Stück (2024) — ein Rückgang von 60 %. Produktionswertseitig sanken die Zahlen von 909,5 Mio. € (2003) auf 406,1 Mio. € (2024), was einem Rückgang von 55 % entspricht. Die Produktionseinbrüche waren besonders stark in den Jahren 2020 (3,6 Mio. Stück, coronabedingt) und 2023 (2,6 Mio. Stück). Der durchschnittliche Produktionspreis stieg von 126,9 €/Stück (2003) auf 141,2 €/Stück (2024), blieb aber unter dem Niveau der Exportpreise — was auf den Wandel der Produktmixes hinweist.

Produktionsvolumen


III. Spezialisierung, Schocks und geopolitische Verwerfungen prägen die Marktvolatilität

Die Spezialisierungskarte zeigt ein heterogenes EU-Bild

Die Spezialisierungsanalyse für 2025 offenbart deutliche Unterschiede innerhalb der EU:

Am stärksten spezialisiert (RSCA > 0):

Land RSCA RCA Anteil Exporte
Malta 0,5665 3,6132 0,1 %
Dänemark 0,4041 2,3565 4,1 %
Niederlande 0,3728 2,1886 31,8 %
Italien 0,3338 2,0021 16,0 %
Slowenien 0,2971 1,8455 1,9 %

Am schwächsten spezialisiert (RSCA < 0):

Land RSCA RCA
Bulgarien −0,9386 0,0316
Irland −0,9294 0,0366
Ungarn −0,8379 0,0882
Luxemburg −0,7907 0,1169

Auffällig ist, dass die Niederlande trotz hoher Spezialisierung (RSCA 0,3728) in erster Linie als Handelsdrehscheibe fungieren — ihr hoher Exportanteil von 31,8 % spiegelt teilweise Re-Exporte wider.

Importseitig ist die Konzentration stark gestiegen — Exportseitig bleibt sie stabil

Der Herfindahl-Hirschman-Index für Importe stieg von 3.536 (2015) auf 5.838 (2025) — ein Anstieg von 65,1 %. Dies ist ein klares Zeichen für die zunehmende Abhängigkeit von wenigen Lieferländern, insbesondere China. Auf der Exportseite blieb der HHI dagegen mit rund 774 relativ stabil (leichter Rückgang um 3,2 %), was auf eine diversifizierte Exportstruktur hindeutet.

Konzentrationsanalyse

Geopolitische Schocks haben den Handel mit bestimmten Partnern dramatisch verändert

Die Volatilitäts- und Schockanalyse identifiziert mehrere signifikante Handelsverwerfungen:

  • Ukraine: Die Importe aus der Ukraine stiegen von 800.000 € (2015) auf 5,1 Mio. € (2020), bevor sie 2022/2023 nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf nahezu null (6.708 € in 2025) einbrachen — ein Rückgang von 99,2 %. Dies ist ein klassisches Supply-Schock-Ereignis.
  • Russische Föderation (Exporte): Die EU-Ausfuhren nach Russland sanken von 55,4 Mio. € (2015) auf 10,4 Mio. € (2025) — ein Rückgang von 81,1 %. Der deutlichste Einbruch erfolgte 2022 (−47,2 % gegenüber 2021), als die Sanktionen nach dem Überfall auf die Ukraine in Kraft traten.
  • Vereinigte Staaten (Importe): Die Importe aus den USA sind von 52,8 Mio. € (2015) auf 6,8 Mio. € (2025) eingebrochen (−87,1 %). Mengenmäßig fielen die Importe von 8.246 Tonnen auf 584 Tonnen. Dieser extreme Rückgang könnte mit Handelsbarrieren und veränderten Lieferketten zusammenhängen.
  • Ägypten (Importe): Ein bemerkenswerter Anstieg — von 25.000 € (2015) auf 1.297.526 Tonnen (2025), wobei die Daten auf Mengen bezogen einen Anstieg von 24,8 auf 1.297,5 Tonnen zeigen. Der durchschnittliche Preis lag bei rund 2.500 €/Tonne — weit unter dem EU-Durchschnitt.
  • Hongkong und Taiwan: Beide asiatischen Handelspartner zeigten hohe Volatilitätskoeffizienten (CV > 0,9), was auf unstetige Handelsmuster mit starken Schwankungen hindeutet.

Volatilitätsanalyse

Der Krieg in der Ukraine hat den Handelsrouten zwischen EU und Zentralasien neue Bedeutung verliehen

Ein auffälliger Nebeneffekt der geopolitischen Verwerfungen seit 2022 ist die Zunahme der Exporte in zentralasiatische Länder. Kasachstan verzeichnete Exporte von 201,8 Mio. Tonnen (2023) mit einem durchschnittlichen Preis von 12.462 €/Tonne — ein deutlicher Anstieg gegenüber 139,9 Mio. Tonnen (2020). Usbekistan, Georgien und Aserbaidschan zeigen ähnliche Trends. Diese Verschiebung spiegelt die Neuorientierung der EU-Außenhandelspolitik und die Re-Exportwege wider, die sich durch die russischen Sanktionen ergeben haben.

Die Produktsegmentaufschlüsselung zeigt unterschiedliche Dynamiken bei Kochgeräten mit und ohne Backofen

Die Produktsegmentanalyse trennt das Produkt CN 732111 in zwei Untercodes:

  • 73211190 (Kochgeräte ohne Backofen): Dieses Segment dominiert die Importe — von 73.015 Tonnen (2015) auf 112.972 Tonnen (2025). Der durchschnittliche Importpreis lag bei rund 4.800–5.700 €/Tonne.
  • 73211110 (Kochgeräte mit Backofen, einschl. Einbau-Backöfen): Mengenmäßig kleiner (22.232 Tonnen in 2015, 24.860 Tonnen in 2025), aber mit tendenziell niedrigeren Importpreisen (3.719 €/Tonne in 2015, 4.251 €/Tonne in 2025).

Auf der Exportseite kehrt sich das Verhältnis um: Geräte mit Backofen (73211110) exportieren die EU-Hersteller zu höheren Preisen (8.307 €/Tonne in 2025), während das Segment ohne Backofen (73211190) Exportpreise von 10.066 €/Tonne erzielt — ein Hinweis darauf, dass die EU in den hochwertigeren Spezialsegmenten wettbewerbsfähig bleibt.


Fazit

Die Marktentwicklung im Segment CN 732111 zwischen 2015 und 2025 ist durch einen fundamentalen Strukturwandel gekennzeichnet. Die EU hat sich vom Überschussproduzenten zum Nettimporteur entwickelt — ein Trend, der durch drei miteinander verbundene Faktoren getrieben wird: den drastischen Rückgang der heimischen Produktionskapazitäten (−60 % mengenmäßig), die massive Ausweitung der Importe aus China (+101 % wertseitig) und geopolitische Schocks (Krieg in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland, Brexit), die bestehende Handelsmuster disruptiert haben.

Die zunehmende Importkonzentration (HHI-Anstieg um 65 %) auf wenige Lieferländer — insbesondere China mit einem Marktanteil von 74 % — birgt strategische Risiken für die Versorgungssicherheit der EU. Gleichzeitig zeigt die Analyse der Exportpreise (+36 %), dass die verbliebene EU-Produktion zunehmend auf hochwertige Nischenprodukte setzt, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Die Handelsverwerfungen durch den Krieg in der Ukraine haben sowohl die Import- als auch die Exportseite betroffen: Ukraine-Importe brachen um 99 % ein, Russland-Exporte sanken um 81 %. Als Folge haben sich neue Handelsmuster herausgebildet — gesteigerte Exporte in die USA (+120 %), nach Zentralasien und in den Nahen Osten — die auf eine strategische Diversifizierung der Handelsbeziehungen hindeuten, auch wenn diese noch nicht ausreicht, um die importseitige Konzentration auf China auszugleichen.

Erstellt am 2026-08-05. Die Zahlen geben die Eurostat-Daten zum Zeitpunkt der Erstellung wieder und enthalten keine späteren Revisionen.

Automatisch erstellt: Dieser Bericht soll die menschliche Analyse beschleunigen, aber nicht ersetzen.

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