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Marktentwicklung: Armbanduhren "auch mit Stoppeinrichtung", aus Edelmetallen oder Edelmetallplattierungen, mit automatischem Aufzug (ausg. mit Boden aus Stahl) (CN 910121) — 2015–2025

Einleitung

Der Zolltarifcode 910121 erfasst Armbanduhren mit automatischem Aufzug, deren Gehäuse aus Edelmetallen oder Edelmetallplattierungen gefertigt ist — also die Kernkategorie des mechanischen Luxusuhrensegments. Dieser Markt ist geografisch extrem konzentriert, stark preissensitiv und eng mit der Schweizer Uhrenindustrie verflochten. Der vorliegende Bericht analysiert die Handelsentwicklung der EU mit Drittländern im Zeitraum 2015 bis 2025 und beleuchtet drei zentrale Dynamiken: die zunehmende Premiumisierung bei sinkenden Stückzahlen, die geografische Konzentration der Handelsströme sowie die wachsende Importabhängigkeit der EU bei gleichzeitig rückläufiger heimischer Produktion.

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1. Weniger Stücke, höherer Wert: Die fortschreitende Premiumisierung des Luxusuhrenhandels

Der auffälligste Trend im Handel mit CN 910121 ist die gegenläufige Entwicklung von Handelsvolumen und -wert. Sowohl bei Exporten als auch bei Importen sind die physischen Stückzahlen über den Betrachtungszeitraum deutlich gesunken, während die Werte gestiegen sind — ein klares Signal für eine anhaltende Verschiebung hin zu teureren Uhren.

1.1 Exporte: Stagnation im Wert bei drastischem Rückgang der Stückzahlen

Die EU-Exporte in Drittländer entwickelten sich im Zeitraum 2015–2025 widersprüchlich: Der Gesamtwert stieg nominal um 10,5 % von 700 Mio. € auf 774 Mio. €, doch die exportierte Menge sank im gleichen Zeitraum um 21,7 % von 15.485 auf 12.127 Tausend Stück.

Jahr Exportwert (Mio. €) Exportmenge (Tsd. Stück)
2015 700 15,5
2016 725 22,6
2017 705 41,7
2018 582 40,5
2019 592 30,2
2020 489 55,3
2021 615 15,3
2022 627 11,0
2023 584 13,0
2024 642 13,8
2025 774 12,1

Handelsentwicklung im Detail

Das Jahr 2020 bildet eine bemerkenswerte Anomalie: Trotz der COVID-19-Pandemie wurden mit 55.262 Tausend Stück die meisten Uhren des gesamten Zeitraums exportiert — bei gleichzeitig dem niedrigsten Gesamtwert (489 Mio. €). Dies deutet darauf hin, dass in diesem Jahr vor allem günstigere Uhren exportiert bzw. bestehende Lagerbestände abgebaut wurden. Ab 2021 normalisierte sich das Muster: Die Stückzahlen fielen auf 11.000–14.000 Tausend, während die Werte wieder stiegen.

1.2 Importe: Wertexpansion übertrifft den Rückgang der Einfuhrmengen

Noch deutlicher als bei den Exporten zeigt sich die Premiumisierung auf der Importseite. Der Importwert stieg über den gesamten Zeitraum um 30,0 % von 1.197 Mio. € auf 1.557 Mio. €, während die importierte Menge um 15,8 % von 28.725 auf 24.193 Tausend Stück sank. Der durchschnittliche Importpreis stieg um 53,9 %.

Jahr Importwert (Mio. €) Importmenge (Tsd. Stück)
2015 1.197 28,7
2016 887 24,7
2017 842 19,4
2018 781 15,4
2019 834 35,3
2020 665 52,8
2021 865 51,7
2022 1.406 21,4
2023 1.451 26,1
2024 1.536 23,4
2025 1.557 24,2

Auffällig ist der sprunghafte Anstieg der Importwerte ab 2022: Innerhalb von vier Jahren verdoppelten sich die Importe von 865 Mio. € (2021) auf 1.557 Mio. € (2025). Dies geschah, obwohl die importierten Stückzahlen nach dem pandemiebedingten Anstieg 2020–2021 (52–53 Tausend Stück) wieder auf das Vor-COVID-Niveau zurückfielen. Die Steigerung ist daher nahezu vollständig auf höhere Durchschnittspreise zurückzuführen — ein Indiz dafür, dass die EU zunehmend hochpreisige Luxusuhren importiert.

1.3 Preisentwicklung und COVID-Schock

Der durchschnittliche Exportpreis stieg von ca. 41,7 Mio. € pro Tausend Stück (2015) auf 57,2 Mio. € pro Tausend Stück (2025), was einem Anstieg von 37,0 % entspricht. Der durchschnittliche Importpreis entwickelte sich mit einem Plus von 53,9 % noch dynamischer — von 41,5 Mio. € auf 63,9 Mio. € pro Tausend Stück.

Die COVID-19-Pandemie verursachte 2020 einen deutlichen Einbruch bei den Handelswerten (Exporte −17 %, Importe −20 % gegenüber 2019), jedoch stiegen die Mengen paradoxerweise an. Die Erholung ab 2021 fiel asymmetrisch aus: Während die Exporte 2025 ihr Vor-Pandemie-Niveau von 2015 noch nicht ganz erreicht hatten (+10,5 % über den Gesamtzeitraum), übertrafen die Importe das Ausgangsniveau deutlich (+30,0 %). Der Handelsdefizit vertiefte sich entsprechend von −497 Mio. € (2015) auf −784 Mio. € (2025) — eine Verschlechterung um 57,5 %.

Kennzahl 2015 2025 Veränderung
Exportwert (Mio. €) 700 774 +10,5 %
Exportmenge (Tsd. Stück) 15,5 12,1 −21,7 %
Exportpreis (Mio. €/Tsd. Stück) 41,7 57,2 +37,0 %
Importwert (Mio. €) 1.197 1.557 +30,0 %
Importmenge (Tsd. Stück) 28,7 24,2 −15,8 %
Importpreis (Mio. €/Tsd. Stück) 41,5 63,9 +53,9 %
Handelssaldo (Mio. €) −497 −784 −57,5 %

Die stärkere Preissteigerung bei Importen als bei Exporten lässt darauf schließen, dass die Schweizer Hersteller ihre Preisgestaltung überproportional erhöht haben — vermutlich getrieben von der gestiegenen Nachfrage nach mechanischen Luxusuhren weltweit und der Knappheit bestimmter Modelle.


2. Schweizer Dominanz und neue Handelsströme: Die Geographie des Luxusuhrenhandels

Die geografische Struktur des EU-Handels mit CN 910121 wird von einer einzigen Erkenntnis dominiert: Die Schweiz ist der nahezu exklusive Lieferant der EU und gleichzeitig einer der wichtigsten Abnehmer. Daneben zeigen sich jedoch substanzielle Verschiebungen bei den Exportzielen und innerhalb der EU.

2.1 Importe: Die Schweiz als Monopollieferant

Die Konzentration der EU-Importe auf die Schweiz ist außergewöhnlich hoch und hat im Zeitraum sogar noch zugenommen. Im Jahr 2015 kamen 97,9 % des Importwerts aus der Schweiz (1.173 Mio. € von 1.197 Mio. €); 2025 waren es 98,5 % (1.533 Mio. € von 1.557 Mio. €). Der Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) für Importe lag 2025 bei 9.715 — weit über dem Schwellenwert von 2.500, ab dem ein Markt als hochkonzentriert gilt.

Importpartner 2015 (Mio. €) 2025 (Mio. €) Veränderung
Schweiz 1.173 1.533 +30,7 %
Vereinigtes Königreich 20 6 −70,3 %
Hongkong 1 2 +157,0 %
Japan 0,1 2,9 +3.071 %
USA 0,7 8,4 +1.123 %
China 0,2 1,0 +333 %
Singapur 0,8 0,2 −75,4 %

Handelspartner im Detail

Die übrigen Partner sind mengenmäßig unbedeutend, verzeichnen aber teils extreme Wachstumsraten. So stiegen die Importe aus Japan von 91.000 € auf 2,9 Mio. € (+3.071 %), und die aus den USA von 685.000 € auf 8,4 Mio. € (+1.123 %). Diese Entwicklungen sind jedoch angesichts des Gesamtvolumens von 1.557 Mio. € marginal. Das Vereinigte Königreich, das 2015 noch der zweitgrößte Importpartner war (20 Mio. €), verlor an Bedeutung und sank auf 6 Mio. € — möglicherweise eine Folge des Brexits und der damit verbändelten Handelsreibung.

2.2 Exporte: Hongkong als Umschlagplatz, Nahost als Wachstumsmarkt

Die Exportstruktur der EU ist deutlich diversifizierter als die Importstruktur, mit einem HHI von lediglich 2.356 (2025). Dennoch dominieren wenige Destinationen:

Exportziel 2015 (Mio. €) 2025 (Mio. €) Veränderung
Hongkong 291 300 +3,1 %
Schweiz 149 195 +31,2 %
Vereinigte Arabische Emirate 20 87 +325 %
USA 41 48 +17,5 %
Vereinigtes Königreich 73 25 −65,7 %
Japan 51 17 −66,6 %
Singapur 3 12 +320 %

Handelspartner im Detail

Hongkong blieb mit Abstand das wichtigste Exportziel und machte 2025 rund 39 % des EU-Exportwerts aus (300 Mio. €). Hongkong fungiert als klassischer Umschlag- und Handelsplatz für Luxusuhren in die asiatische Region. Der spektakulärste Wachstumsmarkt waren jedoch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE): Der Exportwert verfünffachte sich von 20 Mio. € auf 87 Mio. € (+325 %), was die zunehmende Bedeutung des Nahen Ostens als Absatzmarkt für Luxusuhren widerspiegelt.

Demgegenüber verloren das Vereinigte Königreich (−66 %) und Japan (−67 %) als Exportmärkte stark an Bedeutung. Der Rückgang beim UK hängt vermutlich mit den veränderten Handelsbedingungen nach dem Brexit zusammen, während der Rückgang Japans auf die schwächere Yen-Nachfrage und strukturelle Verschiebungen im asiatischen Uhrenhandel hindeuten könnte.

2.3 Verschiebungen innerhalb der EU: Frankreich festigt seine Rolle, die Niederlande gewinnen an Bedeutung

Auch innerhalb der EU zeigen sich bemerkenswerte Verschiebungen bei den Importländern (also den Mitgliedstaaten, die die Uhren aus der Schweiz in die EU einführen):

EU-Mitgliedstaat Importe 2015 (Mio. €) Importe 2025 (Mio. €) Veränderung
Frankreich 491 606 +23,5 %
Italien 271 271 +0,1 %
Deutschland 247 205 −17,0 %
Niederlande 28 99 +250 %
Spanien 20 95 +379 %
Österreich 68 56 −18,6 %

EU-Mitgliedstaaten im Detail

Frankreich ist und bleibt der mit Abstand größte EU-Importeur und deckt 2025 rund 39 % des gesamten EU-Importwerts ab (606 Mio. €). Dies spiegelt sowohl die geografische Nähe zur Schweiz als auch die starke Position französischer Luxusgruppen (z. B. LVMH, Kering) wider, die Schweizer Uhrenmarken besitzen. Italien blieb stabil bei 271 Mio. €.

Bemerkenswert ist das Wachstum der Niederlande (+250 %) und Spaniens (+379 %). Die Niederlande entwickelten sich von einem mittleren Importeur (28 Mio. €) zum viertgrößten Importland (99 Mio. €), was auf die Rolle des Landes als Logistik- und Vertriebsdrehscheibe hindeutet. Spanien wuchs von 20 Mio. € auf 95 Mio. € und überholte damit Österreich. Deutschland hingegen verlor mit −17 % an Boden, was mit der Verschiebung von Handelsströmen und möglicherweise der zunehmenden Re-Export-Dominanz der Niederlande zusammenhängen könnte.


3. Wachsende Abhängigkeit bei schrumpfender heimischer Wertschöpfung

Die dritte zentrale Dynamik betrifft die industrielle Basis der EU im Uhrensektor: Die heimische Produktion ist über den Betrachtungszeitraum deutlich geschrumpft, was die EU in eine zunehmende Importabhängigkeit gebracht und das Handelsdefizit vertieft hat.

3.1 Rückläufige EU-Produktion bei steigender Importabhängigkeit

Die Produktion von CN 910121 innerhalb der EU (gemessen anhand von PRODCOM-Daten) zeigt einen deutlichen Abwärtstrend. Die EU-Produktionsmenge sank von rund 471.000 Stück (2015) auf geschätzt 75.000 Stück (2024) — ein Rückgang von rund 84 %. Der Produktionswert entwickelte sich weniger dramatisch: Er ging von 208 Mio. € (2015) auf geschätzt 189 Mio. € (2024) zurück, was darauf hindeutet, dass die verbleibende Produktion zunehmend auf hochpreisige Modelle fokussiert ist.

Jahr Produktionsmenge (Stück) Produktionswert (Mio. €)
2015 471.049 208
2017 473.519 156
2019 790.000 147
2020 621.024 97
2021 576.000 123
2023 740.000 240
2024 74.796 ¹ 189

¹ Produktionsdaten für 2024 weisen eine hohe Unsicherheit auf (Rounding-Band: 500.000).

Produktionsvolumen im Detail

Hinweis: Die Produktionsdaten unterliegen teilweise erheblichen Rundungungen und Schätzungen, insbesondere für die Jahre 2022–2024. Die Zahlen sollten als Richtwerte interpretiert werden.

Die Nettoimportabhängigkeit der EU stieg im Zeitraum 2015–2024 von 74,7 % auf 82,3 % — nach einem zwischenzeitlichen Tiefststand von 41,9 % im Jahr 2018. Der Tiefststand 2018 korreliert mit dem Importwert-Minimum von 781 Mio. € in diesem Jahr. Der starke Anstieg ab 2022 (81,1 %) spiegelt den sprunghaften Anstieg der Importe wider, der die heimische Produktionsbasis weit in den Schatten stellt.

3.2 Frankreich als Produktionszentrum der EU, Konzentration nimmt zu

Die Spezialisierungsanalyse zeigt, dass innerhalb der EU nur wenige Mitgliedstaaten eine nennenswerte Kompetenz in der Uhrenproduktion aufweisen:

Mitgliedstaat RSCA (2025) Anteil am EU-Produktionswert Anteil am EU-Gesamthandel
Frankreich +0,76 56,1 % 7,8 %
Italien +0,22 12,5 % 8,0 %
Spanien +0,09 7,0 % 5,8 %
Deutschland −0,39 9,4 % 21,2 %
Niederlande −0,64 3,1 % 14,5 %

Spezialisierungskarte

Frankreich dominiert die EU-Produktion mit einem Anteil von 56 % am Produktionswert und einem normalisierten symmetrischen komparativen Vorteilsindex (RSCA) von +0,76 — ein außerordentlich hoher Wert, der eine starke Spezialisierung anzeigt. Italien folgt mit 12,5 % und einem moderaten RSCA von +0,22. Deutschland und die Niederlande haben trotz ihrer großen Rolle im Handel (zusammen 35,7 % des EU-Gesamthandels) keine nennenswerte komparative Spezialisierung in der Uhrenproduktion — sie fungieren primär als Handels- und Logistik-Drehscheiben.

3.3 Preis-Schocks und Handelsvolatilität

Im Betrachtungszeitraum wurden mehrere signifikante Preis-Schocks identifiziert, die die Volatilität des Marktes verdeutlichen:

Schock-Ereignis Jahr Typ Abnormalität Preisverschiebung Anteil am Handelswert
China-Importe (Preis) 2022 Preis 29,1 +142,9 % 0,2 %
UK-Importe (Preis) 2021 Preis 25,4 +174,6 % 2,4 %
UK-Exporte (Preis) 2021 Preis 23,9 +157,3 % 9,6 %
USA-Exporte (Preis) 2022 Preis 290,6 % +290,6 % 10,2 %

Die Schocks betrafen ausnahmslos die Preise und nicht die Mengen — ein weiteres Indiz für die Preissensitivität des Marktes. Besonders auffällig ist der Preis-Schock bei den EU-Importen aus der Schweiz im Jahr 2022: Der durchschnittliche Importpreis stieg auf das 2,8-Fache des Vorjahresniveaus (97 Mio. € pro Tausend Stück gegenüber 34 Mio. € in der Baseline 2020–2021). Gleichzeitig sank die importierte Menge von 21 auf 14 Tausend Stück — die Schweizer Seite scheint in diesem Jahr gezielt die Preise erhöht und das Volumen reduziert zu haben, möglicherweise als Reaktion auf pandemiebedingte Lieferengpässe und die gestiegene globale Nachfrage nach Luxusuhren.

Die Handelsvolatilität (gemessen am Variationskoeffizienten der Mengen) war bei den Importen aus der Schweiz mit 0,29 erwartungsgemäß am niedrigsten — die Schweizer Lieferungen sind weitgehend stabil. Demgegenüber zeigten Importe aus dem Vereinigten Königreich (CV 1,63) und Südkorea (CV 2,23) hohe Schwankungen.


Fazit

Der EU-Markt für Armbanduhren aus Edelmetallen mit automatischem Aufzug (CN 910121) hat sich zwischen 2015 und 2025 entlang dreier zentraler Linien entwickelt:

Erstens hat eine deutliche Premiumisierung stattgefunden. Die physischen Handelsvolumina sind sowohl bei Exporten als auch bei Importen rückläufig, während die Werte gestiegen sind. Die durchschnittlichen Importpreise erhöhten sich um 54 %, die Exportpreise um 37 % — ein Zeichen dafür, dass sich der Markt zunehmend auf hochwertige, teure Zeitmesser konzentriert.

Zweitens ist die geografische Konzentration unverändert hoch. Die Schweiz liefert nahezu den gesamten EU-Importbedarf (98,5 %). Auf der Exportseite zeigt sich eine leichte Diversifizierung: Der Nahe Osten, insbesondere die VAE, ist zum dynamischsten Wachstumsmarkt geworden (+325 %), während traditionelle Märkte wie Japan und das Vereinigte Königreich an Bedeutung verloren haben.

Drittens hat sich die Importabhängigkeit der EU weiter vertieft. Die heimische Produktion ist drastisch geschrumpft, die Nettoimportabhängigkeit stieg von 75 % auf 82 %. Das Handelsdefizit wuchs von −497 Mio. € auf −784 Mio. €. Frankreich konsolidierte seine Position als Produktions- und Importzentrum der EU, während die Niederlande und Spanien als Handelsdrehscheiben an Bedeutung gewinnen.

Insgesamt zeichnet sich der EU-Markt für Luxus-Armbanduhren durch eine hohe Abhängigkeit von der Schweizer Lieferkette, zunehmende Preisdynamik und eine Verschiebung der Exportströmungen in Richtung Nahost aus. Die anhaltende Premiumisierung und die Preis-Schocks der Jahre 2021–2022 unterstreichen die Notwendigkeit einer differenzierten Beobachtung dieses Marktes, der trotz seiner Nischenposition erhebliche wirtschaftliche Bedeutung für die europäische Handelsbilanz hat.

Erstellt am 2026-08-05. Die Zahlen geben die Eurostat-Daten zum Zeitpunkt der Erstellung wieder und enthalten keine späteren Revisionen.

Automatisch erstellt: Dieser Bericht soll die menschliche Analyse beschleunigen, aber nicht ersetzen.

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